The Jerusalem PostTV TIME: Best intense thrillers while awaiting ‘Fauda’וואלהרוסיה דורשת הבהרות מארה"ב וטורקיה על העברת נשק אפשרית לאוקראינהRTP DesportoEuropeus de atletismo. Vitória Oliveira bate recorde na meia maratona em marchaESPN DeportesDiana Flores dedica el Mundial a Julio Ocaña, el coach que considera su mentorInquirer‘Parents responsible for protecting kids online, not just government’RTL BoulevardTurnster Veerman mist nipt brugmedaille bij EK, Visser laatsteMint‘Biggest scam ever in the world’: Nithin Kamath asks startup founders not to brag about AI; social media reactsMundo DeportivoCity 0-2 Barça: Vicky marca el segundoSportstarHockey World Cup: Skipper Harmanpreet hails India’s 3-1 win over Wales in openerRai NewsI servizi russi arrestano una donna: "Ha messo la bomba che ha ucciso un ufficiale a Sebastopoli"MyJoyOnlinePhotos: Police engage religious leaders at National Police HeadquartersBBC News BrasilTerremoto de magnitude 7,7 mata ao menos 47 pessoas na Indonésia
The Daily Newsstand · Free, Always
Saturday, August 15, 2026

Sonnenfinsternis geknipst – dann folgt die absurde Überraschung

Translate
  • Das Xiaomi 17 Ultra hat Aufnahmen der Sonnenfinsternis vom 12. August automatisch mit einer Mondoberfläche versehen.
  • Die KI-Software verwechselte die Sonnensichel mit dem Mond und aktivierte den «Supermond»-Modus.
  • Der Fall zeigt, wie stark automatische Bildbearbeitung das Ergebnis verfälschen kann.

Viele Menschen hielten die Sonnenfinsternis vom 12. August mit dem Smartphone fest. Wer jedoch ein Xiaomi 17 Ultra besitzt, erlebte danach eine Überraschung. Auf einigen Aufnahmen war nicht einfach die teilweise verdeckte Sonne zu sehen. Das Handy hatte der Sonnensichel kurzerhand eine Mondoberfläche verpasst. Der Grund: Die automatische Bildbearbeitung mit künstlicher Intelligenz griff ein.

Mehrere User bemerkten den Fehler erst, als sie ihre Bilder in der Galerie öffneten. Statt der glatten Oberfläche der Sonne waren plötzlich Strukturen und Krater zu erkennen, wie man sie vom Mond kennt. Das Smartphone hatte damit ein Bild erzeugt, das so gar nicht existierte.

Algorithmen erkennen das Motiv

Viele Geräte speichern nicht einfach exakt das Bild ab, das der Sensor beim Auslösen aufnimmt. Algorithmen erkennen das Motiv und bearbeiten Teile der Aufnahme automatisch. So geschehen auch beim Flagship-Smartphone des chinesischen Herstellers Xiaomi.

Eigentlich sollten die geknipsten Fotos durch KI-Unterstützung besser aussehen. Die Software wurde dafür mit grossen Mengen bereits vorhandener Bilder und Daten trainiert. Sie versucht zu erkennen, was sich vor der Kamera befindet, und wählt danach die passende Bearbeitung.

Smartphone hielt Sonne für Mond

Bei der Sonnenfinsternis ging das beim Xiaomi 17 Ultra nun aber schief. Bilder von Sonnenfinsternissen sind im Trainingsmaterial weit seltener als gewöhnliche Mondaufnahmen. Das Smartphone interpretierte die helle Sichel deshalb offensichtlich als Mond.

Daraufhin aktivierte es automatisch seinen «Supermond»-Modus. Die Software fügte der Aufnahme eine Mondstruktur hinzu, die auf der echten Sonne natürlich nicht vorhanden war.

Modus sorgt für Diskussionen

Dass Smartphones bei Aufnahmen des Nachthimmels stark nachhelfen, ist nicht neu. Bereits Samsung sorgte mit seinem Mondmodus für Diskussionen. Aufnahmen des Erdtrabanten zeigten damit teilweise auffallend viele Details.

Was denkst du über die automatische Bildbearbeitung durch künstliche Intelligenz in Smartphones?

Der Fall der Sonnenfinsternis zeigt nun besonders deutlich, wie stark automatische Bildbearbeitung das Ergebnis verändern kann. Wer mit einem modernen Smartphone fotografiert, erhält nicht zwingend das, was die Realität ist.

Gabriel Nista

Gabriel Nista (gni), geboren 1995, ist seit 2021 Videojournalist im visuellen Bereich (Video) bei 20 Minuten.

View the original on 20 Minuten

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.