Georgina mischt sich in Ronaldo-Eklat ein – mit falschem Zitat

- Portugals Nationaltrainer Jorge Jesus liess Cristiano Ronaldo beim Nations-League-Spiel gegen Norwegen und danach gegen Dänemark auf der Bank schmoren.
- Der 41-Jährige verliess daraufhin das Mannschaftsquartier und flog per Privatjet nach Madrid.
- Nun präsentiert sich Portugals Nationalteam auf einer Pressekonferenz als Einheit.
- Ronaldos Ehefrau Georgina Rodríguez kritisierte Jesus auf Instagram – löschte den Beitrag aber rasch wieder.
Nach dem Eklat um ihren Superstar Cristiano Ronaldo ist die portugiesische Nationalmannschaft um Zusammenhalt bemüht. «In der Nationalmannschaft gibt es keine Spaltungen. Wir sind eine Einheit und werden das auch bleiben», sagte Bruno Fernandes vor dem Duell in der Nations League gegen Norwegen am Sonntag auf einer Pressekonferenz.
Portugals Nationaltrainer Jorge Jesus hatte Ronaldo am vergangenen Sonntag beim Nations-League-Spiel in Norwegen nicht eingesetzt und danach angekündigt, den Rekordnationalspieler auch in der Partie gegen Dänemark (4:2) nur auf die Bank zu setzen. Der 41-jährige Superstar verliess daraufhin das Quartier der Nationalmannschaft und liess sich mit einem Privatjet in die spanische Hauptstadt Madrid fliegen.
Georgina Rodríguez löscht Story gleich wieder
Der Eklat war perfekt! Und auch wenn sich das Nationalteam nun als Einheit präsentiert – die Causa CR7 sorgt weiter beständig für Schlagzeilen, meldete sich doch nun auch Georgina Rodríguez, Ronaldos Ehefrau, zu Wort.
Rodríguez löschte laut übereinstimmenden Medienberichten eine Instagram-Story, in der sie Jorge Jesus kritisierte. In der Story verwendete sie einen Beitrag, in dem ein Zitat fälschlicherweise Sir Alex Ferguson zugeschrieben wurde, dem legendären schottischen Trainer, der Cristiano Ronaldo im Jahr 2003 zu Manchester United holte.
Die Falschaussage des legendären Trainers lautete wie folgt: «Wenn Jorge Jesus in seinem Herzen wusste, dass er ihn nicht einsetzen wollte, warum hat er ihn dann aufgeboten? Um Stellung zu beziehen? Das ist keine Autorität, das ist Unsicherheit.»
Original-Post immer noch online
In einem Kommentar zu dieser Aussage kritisierte Cristiano Ronaldos grosse Liebe dann den portugiesischen Nationaltrainer. «Ich verstehe nicht, wie dieser Mann den Namen Christus tragen kann», schrieb sie, bevor sie den Beitrag löschte.
Der betreffende Beitrag stammt von der Seite «Hispanic Sports Media» und ist weiterhin auf Instagram zu finden. Dies vermeldet «A Bola». Allerdings wird für diese Aussage keine glaubwürdige Quelle angegeben, und sie wurde von keinem grossen Medienunternehmen in mehreren europäischen Ländern aufgegriffen. Ausser eben von Georgina Rodríguez – wenn auch nur ganz kurz.
Nils Hänggi (nih) ist seit 2019 bei 20 Minuten. Er ist Sportredaktor und Teil des Social Responsibility Boards. Er schreibt oft übers Thema Fussball.
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