Nächster Rücktritt: Auch Fassnacht verlässt die Nati

Nach Silvan Widmer und Noah Okafor tritt nun auch Christian Fassnacht aus der Schweizer Nationalmannschaft zurück.
«Ich möchte aufhören, wenn es am schönsten ist – auch angesichts meiner Rolle in der Nati. Ich durfte Teil der grössten WM und des grössten Schweizer Erfolgs sein. Nun ist der Moment gekommen, den Jungen Platz zu machen», begründet der 32-Jährige seinen Entscheid.
Fassnacht debütierte 2018 im Dress der Nati – ohne davor je ein Spiel für die Nachwuchs-Nationalmannschaften bestritten zu haben. Sein 24. und letzter Einsatz war jener als «Joker» beim 2:1 im letzten WM-Gruppenspiel am 24. Juni 2026 gegen Kanada. Letztmals als Torschütze in Erscheinung getreten war er Ende Mai beim 4:1 im WM-Test in St. Gallen gegen Jordanien.
«Wir werden Fasi als sehr bodenständigen und loyalen Spieler in Erinnerung behalten. Er war der Inbegriff des Teamplayers und immer mit vollem Einsatz dabei. Dafür gebührt ihm grösster Dank und Anerkennung. Wir wünschen ihm für seine Karriere im Klub von Herzen alles Gute», lässt sich Nationaltrainer Murat Yakin in einer Mitteilung vom SFV zitieren.
Nun tritt der YB-Profi als zweifacher WM- und einmaliger EM-Teilnehmer aus dem Nationalteam zurück. «Ich bin den Menschen, die mich auf diesem Weg begleitet haben, wahnsinnig dankbar. Dabei denke ich an Murat Yakin und Vladimir Petkovic, an alle Teamkollegen und Staffmitglieder. Genau das macht die Nati aus: das Erlebnis und die gute Zeit miteinander. Das werde ich sehr vermissen. Zudem war es für mich immer mit grossem Stolz verbunden, die Schweiz vertreten und den Fans etwas zurückgeben zu dürfen.»
Nino Vinzens (nvi) arbeitet seit 2024 für 20 Minuten. Seine Expertise verteilt sich hauptsächlich auf die Sportarten Fussball, Ski Alpin und Eishockey.
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