Leichenfund in Stein AG – Männliche Leichenteile im Rhein – Opfer identifiziert

- Am Rehinufer in Stein AG wurden am Sonntagmorgen Leichenteile eines Mannes gefunden, wie die Polizei meldete.
- Nun wurde das Opfer identifiziert, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Aargau gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bestätigte.
- Es handle sich um einen Mann, der seit mehreren Tagen in einem Asylheim vermisst wurde.
Der Verstorbene war 33 Jahre alt und stammte aus Burundi. Mehr teilte die Staatsanwaltschaft aus ermittlungstaktischen und Pietätsgründen nicht mit. Gegenstand der Untersuchungen ist ein mutmassliches Tötungsdelikt.
Drei Männer, die am Sonntagmorgen am Rheinufer in Stein unterwegs waren, bemerkten einen Sack im Wasser. Sie zogen ihn an Land und fanden darin menschliche Überreste. Sie verständigten die Polizei, die den ganzen Tag über vor Ort ermittelte. «Bei der weiteren Suche mit einem Boot und Polizeitauchern fanden sich im Wasser weitere Säcke mit Teilen einer männlichen Leiche», heisst es in der Mitteilung der Kantonspolizei Aargau.
Tatort und Motiv noch unklar
Die Polizei geht davon aus, dass der Verstorbene Opfer eines Gewaltverbrechens wurde. Es liegen noch keine detaillierten Erkenntnisse über die Umstände, den Tatort und die Täterschaft vor.
Bernhard Graser, Mediensprecher der Aargauer Kantonspolizei, spricht von einer «aussergewöhnlichen Ausgangslage», weil Tatort und Motiv nicht bekannt sind.
Noch ist unklar, wie lange die Säcke im Wasser lagen. Die Aargauer Polizei arbeite in diesem Fall wegen des grenznahen Fundorts mit den deutschen Behörden zusammen, führt der Aargauer Polizeisprecher Bernhard Graser weiter aus.
Die Rechtsmedizin klärt nun, wie der Mann gestorben ist. Die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eröffnet.
In einer ersten Version dieses Artikels war ein Bild von Stein am Rhein statt von Stein im Aargau publiziert. Wir haben den Artikel entsprechend angepasst.
Regionaljournal Aargau Solothurn, 26.10.2026, 12:03 Uhr ; buec;geta;brus
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.