Viele noch verschüttet: Erdrutsch in kamerunischem Goldbergwerk fordert über 100 Tote
Viele noch verschüttet
Erdrutsch in kamerunischem Goldbergwerk fordert über 100 Tote
Im kamerunischen Goldbergwerk Zamboi an der Grenze zur Zentralafrikanischen Republik kam es am Dienstag zu einem schweren Bergbau-Unglück. Bei einem Erdrutsch wurden über 100 Menschen getötet. Noch immer sind viele Bergarbeiter verschüttet.
Publiziert: vor 4 Minuten
Darum gehts
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- Mindestens 107 Tote bei Erdrutsch im Goldbergwerk Zamboi in Kamerun
- Instabile Erde und gefährliche Arbeitsbedingungen
- Rund um Garoua-Boulaï operieren viele illegale Minen ohne Schutzmassnahmen
Sandra MarschnerRedaktorin News-Desk
Horror im Osten Kameruns: Bei einem Erdrutsch im Goldbergwerk Zamboi haben am Dienstag nach derzeitigem Stand mindestens 107 Menschen ihr Leben verloren. Das berichten lokale Medien. Der Einsturz ereignete sich gegen 14 Uhr in dem Bergwerk nahe des Ortes Garoua-Boulaï, an der Grenze zur Zentralafrikanischen Republik.
Noch immer seien viele Menschen verschüttet, erklärte der Bürgermeister von Garoua-Boulaï, Amadou Abdon, gegenüber dem Sender Télé'Asu. Die Zahl der Todesopfer wird deshalb voraussichtlich noch steigen. Die Rettungskräfte sind weiterhin vor Ort.
Lebensgefährliche Arbeitsbedingungen
Berichten zufolge ist die Erde in den Abbaugebieten der Ostregion (wie in Batouri oder nahe Garoua-Boulaï) extrem instabil. Unfälle durch Erdrutsche kommen daher regelmässig vor.
Auch werden viele Goldminen illegal betrieben. Arbeiter finden sich dabei – oft ohne Schutzkleidung – hochgiftigem Quecksilber ausgesetzt, das zum Herauslösen des Golds aus dem Gestein eingesetzt wird.
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