«Respektlos»: Geburi-Party wird für Tim zur Enttäuschung

- Influencer Twenty4Tim feierte seinen 26. Geburtstag mit einer aufwendigen Cowboy-Party in Köln.
- Rund 30'000 Franken gab er für die Feier aus – und verteidigt die Summe öffentlich auf Instagram.
- Rund 50 zugesagte Gäste erschienen nicht und gaben keine Absage, was Tim als respektlos bezeichnet.
Seinen 26. Geburtstag feierte Influencer Twenty4Tim gross. Die Party stand ganz im Thema «Wilder Westen» – beziehungsweise «Twenty4Ranch». Tim und sein Freund, der Schweizer Reality-Star Edin, trugen Cowboy-Outfits. Es gab Burger, eine riesige Torte, Bullenreiten, ein Jahrmarkt-Kraftmesser, Drinks und natürlich einen DJ. Die Party in Köln liess sich Tim einiges kosten. Er gab rund 30'000 Franken aus, wie er auf Instagram verrät.
Er verteidigt die hohe Summe und schreibt in seiner Story, dass er seit Jahren an seine Community zurückgibt und an Hilfsorganisationen spendet. «Am Ende darf jeder selbst entscheiden, wofür er sein eigenes Geld ausgibt.» Ihm sei bewusst, dass er privilegiert sei. «Aber ich werde mich nicht entschuldigen, dass ich mir gleichzeitig auch selbst Wünsche erfülle.»
Diverse Gäste tauchten nicht an Tims Geburtstagsfeier auf
Trotz riesiger Feier liess der Abend beim Geburtstagskind einen faden Beigeschmack zurück. «Es gab ernsthaft Menschen, die mir entfolgt sind, nachdem sie gemerkt haben, dass sie dieses Jahr nicht zu meinem Geburtstag eingeladen wurden», teilt der Deutsche in seiner Story. Dieses Verhalten finde er «crazy». «Wenn unsere Verbindung anscheinend davon abhängig war, ob dein Name auf meiner Gästeliste steht, dann weiss ich zumindest jetzt, wie wichtig ich dir wirklich war.»
Was ihn aber am meisten enttäusche, seien die Menschen, die nicht auf die Einladung reagiert haben. «Wir sprechen hier grösstenteils von Influencern. Also Menschen, bei denen das Handy literally zum Beruf gehört. Eine kurze Zu- oder Absage sollte eigentlich drin sein.»
«Krass» nennt er zudem den Abend selbst. «Ungefähr 50 Menschen hatten zugesagt beziehungsweise sich eingetragen und sind am Ende einfach nicht gekommen. Keine Absage. Keine kurze Nachricht. Einfach nichts. Sowas finde ich respektlos», teilt der Streamer.
Tim führt in Zukunft eine konsequentere Gästeliste
Er führt aus, dass es ihm dabei nicht um seine persönlichen Gefühle gehe, sondern um die Planung, das Essen und das Personal: «Ich gebe gerne so viel dafür aus, weil ich einen wunderschönen Abend schaffen möchte, an dem wir alle gemeinsam feiern können. Dann erwarte ich aber zumindest den Respekt, kurz Bescheid zu geben, wenn man doch nicht kommt.»
Für seinen nächsten Geburtstag nimmt sich Tim deswegen vor, seine Gäste gezielter auszusuchen. «Ich habe einfach keine Lust mehr, Menschen hinterherzulaufen oder Plätze für Leute freizuhalten, für die eine Einladung offenbar selbstverständlich geworden ist.»
Wie beurteilst du, dass Twenty4Tim rund 30'000 Franken für seine Geburtstagsfeier ausgegeben hat?
Leonie Projer (pro), Jahrgang 1997, ist stellvertretende Leiterin im Ressort People und arbeitet seit Oktober 2022 bei 20 Minuten. Ihre ersten journalistischen Erfahrungen sammelte sie bei Tele M1 und «ArgoviaToday».
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