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Tuesday, September 15, 2026

Keine Gnade wegen Angriffskrieg: Leichtathletik-Boss bleibt bei Russland-Sanktionen hart

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Keine Gnade wegen Angriffskrieg

Leichtathletik-Boss bleibt bei Russland-Sanktionen hart

Russlands Leichtathleten hoffen auf eine Rückkehr – doch World Athletics bleibt hart. Präsident Sebastian Coe will den Ausschluss nicht aufheben.

Publiziert: vor 25 Minuten

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft

  • Russische Leichtathleten seit 2022 wegen Ukraine-Krieg von World Athletics gesperrt
  • RusAF klagt vor CAS, will internationale Teilnahme und Verbandsrechte zurück
  • Seit 2015 gesperrt wegen Dopingskandal, Sanktionen im März 2023 aufgehoben
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Yara VettigerReporterin Sport

Für die russischen Leichtathletinnen und Leichtathleten geht das Warten weiter. Seit der russischen Invasion in der Ukraine sind sie international gesperrt. In einem offenen Brief vom 10. September schilderten die Sportler nun, wie stark die mittlerweile vierjährige Sperre ihre Karrieren beeinträchtige. Sie kritisieren den Ausschluss zudem als Kollektivstrafe.

Der Streit reicht inzwischen bis vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne. Der russische Leichtathletikverband RusAF hat dort erneut gegen die Sanktionen von World Athletics geklagt. Er will erreichen, dass russische Sportler wieder international starten dürfen und der Verband seine vollen Rechte zurückerhält.

Die Geschichte geht weiter zurück als zum Kriegsbeginn

Die russische Leichtathletik war bereits seit 2015 wegen des grossen Dopingskandals international gesperrt. Diese Dopingsanktionen wurden im März 2023 aufgehoben.

Doch eine andere Sperre blieb bestehen: Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine im Jahr 2022 dürfen russische und belarussische Athletinnen und Athleten nicht mehr an den internationalen Wettkämpfen von World Athletics teilnehmen.

Und genau diese Sperre will der Weltverband nicht aufheben. Präsident Sebastian Coe (69) bekräftigte an der Ultimate Championship in Budapest, dass sich an der Haltung nichts geändert habe. Es gehe nicht um «Politik oder Pässe», sondern um die «Integrität des Wettbewerbs».

IOC geht einen anderen Weg

Damit ist World Athletics strenger als das Internationale Olympische Komitee. Das IOC hat seine Empfehlungen zum Ausschluss russischer und belarussischer Sportler gelockert. Damit können sie unter bestimmten Voraussetzungen wieder auf eine Teilnahme an den Qualifikationen für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles hoffen.

Zumal sind im Kunstturnen wieder russische Teilnahmen unter neutraler Flagge möglich. In der Leichtathletik bleibt die Tür dagegen vorerst zu.

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