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Tuesday, September 22, 2026

Ohne Schuhbändel – dafür mit Mbappé: On macht ein grosses Geheimnis um die ersten Fussballschuhe

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Ohne Schuhbändel – dafür mit Mbappé

On macht ein grosses Geheimnis um die ersten Fussballschuhe

On hat Grosses vor. Nach der Verpflichtung von Kylian Mbappé will der Sportartikelhersteller auch im Golfsport Fuss fassen. Am Investorentag in Zürich spricht On-Mitinhaber David Allemann über den Hype, den der Deal mit dem französischen Superstar ausgelöst hat.

Publiziert: vor 14 Minuten

Aktualisiert: vor 3 Minuten

Darum gehts

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  • On verpflichtet Kylian Mbappé als Markenbotschafter und Produktentwickler in Zürich
  • On-Aktie nach Kurssturz stabilisiert, 7,5 Prozent Anstieg vorbörslich gemeldet
  • Umsatzziel von 5,6 Milliarden CHF bis 2029, Golf als neuer Schwerpunkt

Jetzt greift On auch im grössten Sport der Welt so richtig an! Und zwar mit einem Transfer der besonderen Art: Frankreichs Fussballstar Kylian Mbappé (27) wechselt zum Zürcher Sportartikelhersteller. On will damit nicht zuletzt auch jüngere Kundinnen und Kunden erreichen.

Der Weltmeister und Real-Madrid-Star macht nicht bloss Werbung für On. Mbappé arbeitet direkt mit den Produktentwicklern zusammen und testet künftige Fussballschuhe und Bekleidung. Gleichzeitig wird er weltweiter Markenbotschafter. Zuletzt wurde er gestern Montag am Zürcher Hauptsitz gesichtet.

Die Verpflichtung des Franzosen ist ein veritabler Coup, der weltweit für Aufsehen gesorgt hat. Diesen Boost kann On gut gebrauchen. Denn die On-Aktie ist nach der Bekanntgabe der Zahlen fürs zweite Quartal Mitte August um 20 Prozent eingebrochen. Zwar steigerte On den Umsatz deutlich, blieb damit aber hinter den Markterwartungen zurück. Mitinhaber Roger Federer (45) hat auf einen Schlag 52 Millionen Dollar verloren. Die On-Aktie hat sich seit dem Kurssturz nicht wesentlich erholt. 

Einstieg in den Golfsport

Jetzt drückt der Zürcher Sportschuhhersteller weiter aufs Tempo. Am Investorentag in Zürich von heute Dienstag steckt sich das Unternehmen ambitionierte Ziele: Bis 2029 soll der Jahresumsatz auf mindestens 5,6 Milliarden Franken steigen – zu heutigen Wechselkursen fast 7 Milliarden Dollar, wie es in einer Mitteilung heisst. Wachsen will On vor allem mit Laufschuhen, Sneakern und Bekleidung. Gleichzeitig will die Schweizer Erfolgsmarke neu auch im Golf durchstarten. Das kommt offenbar gut an: Die On-Papiere an der New Yorker Börse notieren vorbörslich bis zu 11 Prozent im Plus.

Wie es wirklich weitergeht mit dem Einstieg ins Fussballgeschäft, bleibt aber offen. Immer wieder ist von Innovationen die Rede, von den Emotionen rund um die Weltsportart. Und vom Hype, der mit der Verpflichtung von Mbappé ausgelöst wurde. 8 Milliarden Menschen hätten den Deal mitbekommen. Noch nie habe On eine so grosse Aufmerksamkeit erreicht, sagt Mitgründer und Co-CEO David Allemann (56). «Das macht Fussball mit der Relevanz einer Marke», sagt er. «Und das, bevor wir überhaupt einen einzelnen Schuh verkauft haben.» Das soll 2027 der Fall sein – ein Fussballschuh ohne Schnürsenkel. Mit konkreten Details wartet der Sportartikel-Hersteller aber nicht auf.

Das sich die Wachstums-Prognosen

Bei der Profitabilität setzt sich das Unternehmen hohe Ziele. Die Bruttomarge soll bis 2029 bei mindestens 65 Prozent bleiben, die bereinigte Ebitda-Marge auf mindestens 22 Prozent steigen. Beim Umsatz strebt On in den kommenden drei Jahren währungsbereinigt ein jährliches Wachstum im hohen Zehnprozentbereich an. Und auch die Aktionäre sollen profitieren: Erstmals hat der Verwaltungsrat ein grosses Aktienrückkaufprogramm bewilligt. Bis Ende 2029 darf On eigene Aktien für insgesamt bis zu eine Milliarde Dollar zurückkaufen.

Schon 2026 läuft es offenbar besser als ursprünglich geplant. On erwartet für das Gesamtjahr weiterhin ein währungsbereinigtes Umsatzplus im niedrigen 20-Prozent-Bereich und eine bereinigte Ebitda-Marge von 19,5 bis 20 Prozent. Die früher gesetzten Ziele für 2026 dürfte der Konzern nach eigener Einschätzung deutlich übertreffen.

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