3:0 gegen Nordmazedonien – Drei Gastgeschenke bescheren der Nati den nächsten klaren Sieg

- Die Schweizer Nati gewinnt das vierte Spiel in der Nations League gegen Nordmazedonien in Luzern mit 3:0.
- Fabian Rieder trifft kurz vor der Pause, nach dem Seitenwechsel legen Johan Manzambi und Dan Ndoye nach.
- Im anderen Spiel der Schweizer Gruppe gewinnt Slowenien in Schottland mit 2:1.
Es war ein mässiger Auftritt, den die Schweizer Nati im vierten Nations-League-Spiel in der 1. Halbzeit zeigte. Das Team wurde von Coach Murat Yakin auf fünf Positionen umgestellt. Trotzdem wirkte die Mannschaft müde, gerade zu Beginn auch unkonzentriert und oft ideenlos gegen die Verteidigung Nordmazedoniens.
Doch kurz vor der Pause setzte mit Fabian Rieder ausgerechnet einer der fünf Neuen ein erstes Ausrufezeichen. Der offensive Mittelfeldspieler überraschte die nordmazedonische Defensive nach einem Rückpass und war schneller am Ball als seine Gegenspieler. Aus kurzer Distanz blieb der Augsburg-Legionär cool und schoss die Nati in der 43. Minute mit 1:0 in Führung.
Verbesserung nach der Pause
Auf die durchzogene erste Hälfte reagierte Yakin mit einem Doppelwechsel – zurück zu den Stammkräften. Der angeschlagene Djibril Sow und Vincent Sierro wurden durch Johan Manzambi und Ardon Jashari ersetzt. Durch die beiden Wechsel erhöhte sich die Präsenz des Heimteams in Luzern. Gerade Manzambis Kreativität brachte dem Angriffsspiel neuen Schwung.
Aber auch Jashari schaltete sich ins Offensivspiel ein. 10 Minuten nach seiner Einwechslung zog der Milan-Akteur mit grossen Schritten aufs gegnerische Tor zu. Vermutlich hatte er etwas zu viel Zeit, denn er verpasste den Zeitpunkt für einen Abschluss und spielte den Ball anschliessend dem freistehenden Zeki Amdouni in den Rücken.
Doppelschlag in der Schlussphase
Das verpasste 2:0 holte dann dafür Manzambi nach. Der Shootingstar zog in der 74. Minute nach einer erneut ereignisarmen Phase aus der Distanz einfach mal ab. Wirklich platziert war der Schuss nicht, doch Goalie Stole Dimitrievski faustete die Kugel ins eigene Tor. Erneut half ein Bock der Gäste der Schweiz zum Tor, spätestens nach diesem Treffer war die Partie entschieden.
Die harmlos agierenden Nordmazedonier sorgten für keine Torgefahr. Stattdessen luden sie die Schweizer noch ein drittes Mal ein. Nach einem weiteren Abwehrfehler setzte Manzambi stark nach, weshalb der Ball zum freistehenden Dan Ndoye kam. Mit einem Schlenzer stellte er auf 3:0 (81.), bereits gegen Slowenien am Samstag hatte der Flügelspieler eingenetzt.
Aufstieg noch nicht fix
Weil die Nordmazedonier Yvon Mvogo, der Gregor Kobel im Tor vertrat, auch in der Schlussphase nicht fordern konnten, holte die Nati nicht nur den vierten Sieg im vierten Spiel, sondern spielte auch zum dritten Mal zu Null. Weil Slowenien im Parallelspiel der Schweizer Gruppe in Schottland nach Rückstand noch mit 2:1 siegte, ist der Schweizer Aufstieg in die Liga A noch nicht fix. Mit fünf Punkten Vorsprung auf den ersten Verfolger Slowenien sieht die Ausgangslage aber hervorragend aus.
So geht's weiter
Die Spieler treten nun die Rückreise zu ihren Vereinen an. Die nächsten Nati-Spiele steigen dann im November. Zum Abschluss der Nations-League-Kampagne trifft die Schweiz am 13.11. auswärts auf Slowenien und am 16.11. in St. Gallen auf Schottland.
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