Junge Frau tot – Schüsse in Aarau: Das sind die Reaktionen

In einem Post auf Instagram spricht die Stadt Aarau allen «von den tragischen Ereignissen betroffenen Personen ihr Mitgefühl aus». Die Stadt sei in Gedanken bei den Opfern und den Angehörigen, sagt auch der Stadtpräsident Hanspeter Hilfiker.
Er habe die Schüsse sogar selbst gehört und sei davon in der Nacht aufgewacht. Er habe aber zu dieser Zeit an nichts Schlimmes gedacht und sei wieder eingeschlafen.
Auch der Regierungsrat des Kantons Aargau sei tief betroffen von der Gewalttat in Aarau und verurteile diese. Das schreibt der Kanton in einem Beitrag auf der Plattform X. Mit den Gedanken sei man bei den Opfern, ihren Angehörigen und allen Menschen, die dieses schreckliche Ereignis miterleben mussten. Ausserdem danke man allen Einsatzkräften und Beteiligten.
Am Rande einer Veranstaltung äusserte sich Justizminister Beat Jans zu den Ereignissen. Jans betont, dass eine «Schiesserei in der Schweiz inakzeptabel» sei. «Das ist katastrophal für die Betroffenen. Ich möchte mein Mitgefühl ausdrücken gegenüber den Verwandten und Bekannten der Frau, die sterben musste», sagt der Bundesrat. Ausserdem wünschte er den Verletzten alles Gute. Als zuständiger Minister beobachte er die Situation ganz genau. Man habe schon am Morgen das Fedpol zur Unterstützung aufgeboten, «damit man die Schuldigen möglichst schnell finden und der Strafverfolgung zuführen kann.»
Laut der italienischen Nachrichtenagentur soll Aussenminister Ignazio Cassis dem italienischen Amtskollegen Antonio Tajani und der italienischen Regierung in einem Telefonat sein Beileid zum Tod einer italienischen Staatsbürgerin ausgesprochen haben. Dies habe das italienische Aussenministerium mitgeteilt.
DJs und Veranstalter zeigen sich betroffen
Die DJs der Veranstaltung äusserten sich betroffen. Was auf dem Rave passiert sei, sei absolut herzzerreissend, schrieb DJ Tekibo in einer Instagram-Story. Er versuche immer noch, das Ganze zu verarbeiten. Er habe einen wichtigen Menschen verloren und finde einfach nicht die richtigen Worte. Er werde sich für eine bestimmte Zeit zurückziehen, kündigte er an.
Die britische DJane Henri Bergmann, die als Headliner-Act am Aarauer Rave aufgetreten war, äusserte sich auf Instagram. «Ich bin ok, ich ging kurz bevor es geschah», schrieb Bergmann in ihrer Instagram-Story auf Englisch. In Gedanken sei bei allen, die immer noch da gewesen seien, schrieb die DJane weiter. Es sei «erschreckend», dass der Täter immer noch auf der Flucht sei.
Auch die Veranstalter haben sich in einem Statement auf ihrer Website betroffen gezeigt. «Wir sind schockiert. Und erschüttert. Und traurig», schrieb die Zürcher Eventagentur Agency Events AG am Sonntag. «Der hinterhältige Anschlag auf die Gäste des Aarauer Raves hat unsere Herzen gebrochen», so die Veranstaltenden weiter. Ein Rave sollte immer ein Ort der Freude und der Liebe sein. «Niemals ein Ort, an dem Menschen getötet, verletzt und in Angst versetzt werden.» In Gedanken sei die Eventagentur bei den Opfern und ihren Angehörigen und Freunden.
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