National League am Freitag – HCD findet in Lugano zum Siegen zurück – Lions weiter makellos

- Davos kehrt nach zuletzt drei Niederlagen in Serie in Lugano auf die Siegerstrasse zurück.
- Die ZSC Lions bauen ihren Startrekord gegen die Rapperswil-Jona Lakers im Schongang auf 11 Siege aus.
- Genf-Servette entscheidet das Verfolgerduell gegen die SCL Tigers für sich.
Lugano – Davos 2:3
Durchatmen beim HCD, die Bündner können doch noch siegen. Nach zuletzt 3 Niederlagen erkrampfte sich Davos im Tessin die Trendwende. Dabei hatte es zu Beginn nicht vielversprechend ausgesehen. Jere Innala brachte das Heimteam in der 18. Minute in Überzahl in Führung. Das vermeintliche 2:0 durch David Aebischer in der 22. Minute wurde nach einer Davoser Coach's Challenge einkassiert. Dies sollte der Wendepunkt sein. Tino Kessler (25.), Filip Zadina (27.) und Frederic Allard (37.) machten aus einem 0:1 ein 3:1. Calvin Thürkauf konnte nur noch verkürzen (47.).
ZSC Lions – Lakers 6:3
Keine drei Minuten benötigte der Leader, um die Partie gegen den SCRJ in entscheidende Bahnen zu lenken. Jesper Fröden, Simon Knak und Justin Sigrist stellten zwischen der 7. und 10. Minute auf 3:0. Noch vor der ersten Pausensirene erhöhte Malte Strömwall gegen seine Ex-Kollegen auf 4:0 (18.). Nach dem 1:4-Anschlusstor durch Benjamin Quinn (35.) nahm sich Rapperswil-Jona mit Strafen den Wind gleich selbst wieder aus den Segeln. Derek Grant nutzte die doppelte Überzahl zum 5:1 (40.). Im Schlussabschnitt betrieben die Gäste noch Resultatkosmetik.
Biel – Ajoie 2:5
Die Seeländer kommen weiter nicht in Fahrt. Gegen Ajoie fingen sich die Bieler bis zur 15. Minute eine 0:3-Hypothek ein. Julius Nättinen (2.), Julius Honka (12.) und Kevin Fey (15.) hatten für die Jurassier reüssiert. Zwar sorgte Petr Cajka 55 Sekunden vor der ersten Pause mit dem 1:3 für einen Bieler Hoffnungsschimmer. Jerry Turkulainen stellte den 3-Tore-Vorsprung für die Ajoulots nach Spielmitte allerdings wieder her. Der Schlussabschnitt wurde von einer Strafenflut geprägt. Allein im 3. Drittel sprachen die Schiedsrichter 122 Strafminuten aus, mehrere Spieler beider Teams mussten vorzeitig unter die Dusche. Am Ausgang der Partie änderte sich nichts mehr.
Bern – Lausanne 3:2
Die «Mutzen» legten durch Rodrigo Abols zwar früh vor (7.), doch Lausanne drehte die Partie dank Connor Carrick (20.) und Damien Riat (38.). Das letzte Wort hatten aber dennoch die Gastgeber. Im 3. Drittel glich Marco Lehmann zunächst aus (41.), ehe Benjamin Baumgartner in der 45. Minute das Siegtor glückte.
Genf-Servette – SCL Tigers 4:2
Immer wieder geraten die Genfer in Rücklage. Und immer wieder finden sie einen Weg, doch noch zu gewinnen. So auch gegen Langnau. Die Gäste führten zur ersten Pause mit 2:0. Servette steckte jedoch nicht auf und machte die Hypothek dank Toren von Jan Rutta (28.) und Tim Bozon (52.) wett. In der 54. Minute war es der eben erst verpflichtete Adam Boqvist, der die Gastgeber auf die Siegerstrasse führte. Jimmy Vesey traf noch ins leere Tor (59.) Für Genf-Servette war es der 4. Sieg de suite.
Ambri – Kloten 0:5
Die 8. Niederlage nach 60 Minuten im 12. Spiel zeichnete sich für Kloten früh ab – trotz Reto Berra, der nach 4 Spielen ohne Einsatz wieder im Kasten stand. Schon nach 8:27 Minuten führten die Leventiner mit 2:0. Nachdem Topskorer Roby Järventie zu Beginn des 2. Drittels einen Doppelpack innert 4 Minuten geschnürt hatte, war der Arbeitstag von Berra schon wieder zu Ende. Seine Fangquote: Nur rund 80 Prozent. Sein Ersatz Davide Fadani kassierte nur noch ein Gegentor, als Inti Pestoni auf 5:0 erhöhte (45.). Für Pestoni war es das 1. Tor seit dem 29. November 2025.
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.