The Jerusalem PostSheffi Paz, prominent Tel Aviv anti-illegal immigration activist, dies at 74PunchWorld leaders celebrate Lula’s re-election in BrazilEl ComercioEN VIVO | Lula gana las elecciones presidenciales en Brasil tras una remontada inédita ante Flávio BolsonaroDaily MaverickVenezuela opposition leader Machado returns home after fraught year awayBollywood HungamaAnupam Kher to play Sunil Munshi’s father in Swedish-Belgian film Out of Fashion, directed by Jens JonssonZDF heuteEntdecken Sie das ZDF-NachrichtenstudioSCMP ChinaWhy China’s new estimate on Greenland ice loss speed is 55% lower than America’sTagesschauMarktbericht: Gesunkene Kurse locken Schnäppchenjäger anSRF NewsEbola-Virus – An Ebola erkrankte Schweizerin wird in die Schweiz gebrachtMyJoyOnlineGhana is restoring nature, but is nature recovering?Wirtualna Polska"Nie będę z siebie robił anioła". Nawrocki o konflikcie z TuskiemESPNTransfer rumors, news: Man United eye Branthwaite amid defensive rebuild
The Daily Newsstand · Free, Always
Monday, October 26, 2026

Zweifel an Glaubwürdigkeit: Chef des Zentralrats der Juden: Nehme Linken Abkehr von Antisemitismus nicht ab

Translate

Zweifel an GlaubwürdigkeitChef des Zentralrats der Juden: Nehme Linken Abkehr von Antisemitismus nicht ab

26.10.2026, 08:49 Uhr

00:00

02:58

623396890
Josef Schuster hätte erwartet, dass die Abgeordneten Vanessa Emde und Ferat Kocak nicht mehr Mitglieder im Berliner Abgeordnetenhaus und im Bundestag sein könnten. (Foto: picture alliance/dpa)

Linke, Grüne und SPD verhandeln in Berlin über eine gemeinsame Landesregierung. Doch die Linke steht immer wieder wegen Antisemitismusvorwürfen in der Kritik. Eine Erklärung der Partei reicht dem Präsidenten des Zentralrats der Juden nicht.

Der Präsident des Zentralrats der Juden zweifelt an der Glaubwürdigkeit der Berliner Linken in Bezug auf die Bekämpfung von Antisemitismus. Er hätte erwartet, dass die Abgeordneten Vanessa Emde und Ferat Kocak nicht mehr Mitglieder im Berliner Abgeordnetenhaus und im Bundestag sein könnten, sagte Josef Schuster der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Mit der Erklärung zum Nahostkonflikt und Antisemitismus, die von den Fraktionsmitgliedern der Linken in Berlin unterschrieben werden musste, habe die Linke keine klaren Fakten geschaffen. "Ich nehme ihr die Abkehr vom Antisemitismus nicht ab." Er befürchte, dass die Berliner Spitzenkandidatin Elif Eralp nicht in der Lage sei, ihre Einstellung in der Partei entsprechend durchzusetzen.

Die Berliner Linken-Abgeordnete Vanessa Emde hatte wegen ihrer israelkritischen Positionen mehrfach Diskussionen ausgelöst. Emde vertrat unter anderem die These, dass es kein Existenzrecht für Staaten gebe, sondern nur für Menschen. Kritiker sehen darin einen Zweifel am Existenzrecht Israels. Ihr droht der Ausschluss aus der Linken-Fraktion.

Der Bundestagsabgeordnete Ferat Kocak war unter Druck geraten, weil er freundschaftliche Chatnachrichten mit einem Mitglied der Remmo-Großfamilie ausgetauscht hatte. Kocak selbst hatte das als Fehler bezeichnet und um Entschuldigung gebeten. Ihm sei zunächst nicht bekannt gewesen, wer der Mann sei.

Nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus verhandeln die Wahlsiegerin Linke sowie Grüne und SPD über ein Regierungsbündnis. Grüne und SPD haben dem Beginn von Koalitionsverhandlungen bereits zugestimmt. Die Linke entscheidet auf einem Parteitag am 31. Oktober darüber.

Derweil hat Bundestagsvizepräsident und Linken-Politiker Bodo Ramelow einem Bericht zufolge dem Präsidenten der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Volker Beck, Einseitigkeit zulasten der Linken vorgeworfen. Ramelow schreibt in einem Offenen Brief an die DIG, der dem RedaktionsNetzwerk Deutschland vorliegt: "Mit großer Verwunderung nehme ich die überaus scharfen Töne aus der Deutsch-Israelischen Gesellschaft zum Wahlerfolg der Berliner Linken und zu den dortigen Sondierungen zur Kenntnis. Der Vorsitzende Volker Beck (B 90/Grüne) geißelt die möglichen Koalitionspartner SPD und seine eigene Partei, warnt vor Koalitionsverhandlungen und interessiert sich nicht einmal für mögliche Ergebnisse. Schon jede Begegnung und jedes Gespräch scheint ihm zuwider zu sein."

View the original on n-tv →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.

Zweifel an Glaubwürdigkeit: Chef des Zentralrats der Juden: Nehme Linken Abkehr von Antisemitismus nicht ab — KioskNews