SRF-Zuschauer reiben sich die Augen: Was ist das für ein Studio?

Darum gehts
- Das SRF produziert einzelne Fussballsendungen seit dem 10. Oktober im News- und Sportcenter statt im Studio 2.
- Studio 2 wurde im Rahmen des Sparprogramms «SRF 4.0» geschlossen.
- Zuschauende sehen teils das «Tagesschau»-Studio nebenan – und umgekehrt.
Was ist denn da los? Wer derzeit beim SRF Sport schaut, wird wohl überrascht sein – etwa am Sonntagnachmittag, als das SRF die 2. Runde des Cup-Spiels zwischen dem FC Aarau und dem FC Zürich überträgt.
Da sitzen nämlich Moderator Lukas Studer und Experte Fabian Lustenberger neu im News- und Sportcenter, wo das SRF seit dem 10. Oktober einzelne Fussballsendungen produziert. Das erklärt das SRF zuletzt gegenüber «Nau».
Zuvor kamen diese Sendungen aus dem Studio 2. Dieses wurde laut «Nau» im Zuge des Sparprogramms «SRF 4.0» geschlossen. Wie das SRF erklärt, ermögliche der Umzug «eine effizientere Nutzung der vorhandenen Studioinfrastruktur und eine bessere Auslastung der Produktionsflächen.»
Einsparungen sind Tatsache
Der Sender hält fest: «Mit der Reduktion der Studioflächen können Einsparungen realisiert werden.» Gleichzeitig könne die vorhandene Infrastruktur effizienter genutzt und die Produktion modernisiert werden.
Besonders: Durch das neue Studio-Konzept kann das Publikum während einer Sportsendung teils sehen, was nebenan passiert. So können die Zuschauenden von Sportsendungen das «Tagesschau»-Studio sehen – und umgekehrt.
Nils Hänggi (nih) ist seit 2019 bei 20 Minuten. Er ist Sportredaktor und Teil des Social Responsibility Boards. Er schreibt oft übers Thema Fussball.
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