Erzgebirge Aue: Rückkehrer Loune soll den Konkurrenzkampf anheizen
Der FC Erzgebirge Aue hat sich mit Ali Loune verstärkt. Der Mittelfeldmann, der für den 1. FC Nürnberg Zweitliga-Einsätze sammelte, war seit Sommer vereinslos. Es ist nicht seine erste Station bei den Veilchen.

Wieder jubeln für Aue? Ali Loune schließt sich den Veilchen an. IMAGO/Eibner
Es gab Zeiten, da galt Ali Loune als Kandidat für höhere Aufgaben: Der gebürtige Hanauer mit marokkanischen Wurzeln geriet in der Spielzeit 2022/23 beim 1. FC Nürnberg in den Dunstkreis der Profis, absolvierte schließlich in der Saison darauf auch sieben Pflichtspieleinsätze für den Club - sechs davon in der Liga, einen im DFB-Pokal. In Folge konnte der heute 24-Jährige allerdings die Erwartungen nicht ganz bestätigen; eine Leihe nach Klagenfurt endete ohne Einsatz, es folgte für eine Spielzeit der Schritt zum FC Erzgebirge Aue in die 3. Liga. Auch das ein Leihgeschäft - und zwar eines, das funktionierte. Loune zählte bei den Veilchen zum Stammpersonal, absolvierte 35 Pflichtspielen, in denen ihm vier Tore gelangen.
Nach seiner erneuten Rückkehr nach Nürnberg hatte der defensive Mittelfeldspieler am Valznerweiher keine Zukunft, suchte diese anschließend im Ausland: So trug er in der vergangenen Runde das Trikot des belgischen Zweitligisten Daring Brussels, wo er ebenfalls zum Stammspieler avancierte und 28 Einsätze sammelte. Im Sommer aber endete sein Vertrag - seitdem war der Hanauer ohne Verein.
"Wollte unbedingt zurück ins Lößnitztal"
Jetzt aber hat man sich in Aue seiner erinnert, auch weil Loune selbst seine Zeit im Erzgebirge in offenbar guter Erinnerung hat: "Ali Loune wollte unbedingt zurück ins Lößnitztal", verrät Kaderplaner Steffen Ziffert, der glaubt, dass der Neuzugang dem Regionalligisten "mit seiner Aggressivität und Laufstärke guttun" werde: "Dass er fußballerisch höheren Ansprüchen genügt, hat er vor zwei Jahren beim FCE bereits unter Beweis gestellt. Nun gilt es, ihn so schnell wie möglich zu integrieren und Spielfitness zu erlangen."
Lounes Auftrag: den Konkurrenzkampf in der Defensive sowie im Mittelfeld erhöhen, wie es in der Pressemeldung heißt. Er soll bereits am Mittwoch das Training in Aue aufnehmen und künftig mit der Rückennummer 18 auflaufen.
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