Prozess um soziale Medien – Einigung erzielt: Meta zahlt US-Bundesstaaten Milliarden

- Meta hat im Streit über die Gefahren sozialer Medien für Kinder und Jugendliche mit zahlreichen US-Bundesstaaten einen Vergleich geschlossen.
- Wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht, zahlt Meta bis zu 16.68 Milliarden Dollar an die Staaten.
- Der Vereinbarung zufolge muss Meta die Massnahmen zur Altersüberprüfung verbessern, um zu verhindern, dass Kinder auf die Plattformen oder auf Inhalte mit einer Altersbeschränkung zugreifen können.
- Die Einigung muss noch gerichtlich bestätigt werden.
Der Prozess behandelte die Frage, ob soziale Medien süchtig, depressiv und krank machen. Dafür haben 26 US-Bundesstaaten den Instagram-Mutterkonzern Meta angeklagt. Meta habe seine sozialen Netzwerke gezielt so gestaltet, dass sie Minderjährige abhängig machen. Nun haben sich die Prozessparteien geeinigt: Meta zahlt bis zu 16.68 Milliarden Dollar an die Bundesstaaten, das Bundesgericht muss dies allerdings noch genehmigen. Dies geht aus den veröffentlichten Gerichtsunterlagen hervor.
Zudem verpflichtet sich Meta zu landesweiten Änderungen für jugendliche Nutzer, darunter standardmässige tägliche Zeitlimits und nächtliche Zugangssperren. Mit dem Vergleich entgeht das Unternehmen einem viel beachteten möglichen Prozess.
Neben dem Vorwurf der Abhängigkeit warfen die Bundesstaaten Meta vor, Nutzerinnen und Nutzer über die Sicherheit seiner Plattformen getäuscht und unrechtmässig persönliche Daten von Kindern gesammelt zu haben, um damit KI-Modelle zu trainieren. Meta wies die Vorwürfe im Rahmen der Einigung erneut zurück und erklärte zugleich, sich für den Schutz von Kindern auf seinen Plattformen einzusetzen.
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