Mehrere Abbrüche am Weisshorn-Gletscher registriert

- Der Gefahrenperimeter rund um den Hängegletscher Weisshorn Ost darf bis auf Weiteres nicht betreten werden.
- Grund ist die erhöhte Gefahr von Gletscherabbrüchen in den kommenden Tagen, wie die Gemeinde Randa mitteilt.
- Bereits im Dezember 2019 wurde eine Radaranlage zur Überwachung des Hängegletschers installiert.
Die Walliser Gemeinde Randa hat am Montag die Überwachung des Hängegletschers Weisshorn Ost erhöht. «Der ausgewiesene Gefahrenperimeter darf daher bis auf Weiteres nicht betreten werden», heisst es in einer Medienmitteilung.
Grund dafür ist, dass in den kommenden Tagen Abbrüche möglich sind. «Die geltenden Absperrungen und Anweisungen sind zwingend zu beachten. Die Situation wird weiterhin laufend überwacht.»
Dokumentierte Abbrüche
Das grösste historisch belegte Ereignis von den Hängegletschern am Weisshorn geht auf das Jahr 1819 zurück, berichtete das Portal «1815». Die dabei ausgelöste Lawine verursachte grosse Schäden im Dorf Randa. Weitere Abbrüche im Herbst 1972 und August 1973 verliefen glimpflich.
«Beide Mal kamen die Eislawinen auf dem Gletscherfeld am Fusse des Weisshorns auf 3000 Metern über Meer zum Stillstand», sagte Naturwisserschaftlerin Evelyn Zenklusen Mutter gegenüber «1815».
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Justin Arber (jar), Jahrgang 1999, arbeitet seit 2022 als Redaktor am Newsdesk. Zeitweise übernimmt er da die Schichtleitung im Früh- und Spätdienst.
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