0:3 nach 3 Partien – Auch das Doppel geht verloren: Schweiz unterliegt Brasilien

- Das Schweizer Davis-Cup-Team unterliegt in der Weltgruppe I auswärts Brasilien.
- Bereits nach dem Doppel und dem 0:3 steht die Niederlage fest.
- Damit geht es für die Schweiz im Februar 2027 in den Playoffs weiter.
Das Schweizer Davis-Cup-Team muss seine Ambitionen auf die Teilnahme an der Finalrunde 2027 auf schnellstem Weg begraben. Jakub Paul und Dominic Stricker schafften in Brasilien die Überraschung im Doppel nach den beiden verlorenen Einzeln vom Freitag nicht.
Paul/Stricker unterlagen dem eingespielten brasilianischen Doppel Orlando Luz/Rafael Matos in Rio de Janeiro mit 6:7 (1:7), 2:6. Nach der 3. Partie des Nationen-Duells liegen die Schweizer damit mit 0:3 Siegen unaufholbar im Hintertreffen.
Die Hypothek aus den beiden verlorenen Partien von Stricker und Stan Wawrinka wog letztlich zu schwer. Selbst mit einem Coup im Doppel wären die Schweizer Chancen auf die grosse Wende klein gewesen. Dieses schnelle 0:3 ist gleichwohl eine Enttäuschung. Die Equipe von Severin Lüthi hätte Favorit Brasilien gerne mehr fordern wollen.
Ab dem Tiebreak geht nichts mehr
Im 1. Satz des Doppels konnten Paul/Stricker den beiden Favoriten noch Paroli bieten. Im 12. Game wehrten sie gleich 4. Satzbälle ab und erzwangen so ein Tiebreak. Doch das Schweizer Duo konnte das Momentum nicht in die Kurzentscheidung mitnehmen. Im Gegenteil: Paul/Stricker kassierten gleich zwei Minibreaks und lagen früh 0:3 hinten. Am Ende ging das Tiebreak 1:7 verloren.
Im 2. Satz stellte Brasilien die Weichen mit einem Break früh auf Sieg. Später gab Stricker seinen Service mit einem Doppelfehler zum 2:5 ab. Damit war die Entscheidung gefallen. Zwar erspielten sich die Schweizer im 8. Game noch zwei Breakbälle, doch diese konnten sie nicht nutzen.
Schweiz muss sich gedulden
Somit verbleibt die Schweiz in der Weltgruppe I. Beim nächsten Anlauf 2027 wird sie für den Aufstieg wiederum zwei Begegnungen gewinnen müssen. Brasilien seinerseits kann sich nicht nur über den Vorstoss in die nächste Runde freuen, sondern auch über die erfolgreiche Revanche für den 1992 in Genf verlorenen Halbfinal gegen die Schweiz.
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