Diese 6 Make-up-Tests solltest du kennen, bevor du bezahlst

Ein paar Striche auf den Handrücken, kurz vergleichen und ab zur Kasse: So testen die meisten verschiedene Make-up-Nuancen, Lippenstifte, Rouge und Co. – schliesslich möchtest du die Testprodukte im Laden nicht tatsächlich auf dein Gesicht auftragen. Einziges Problem: Die Haut auf deiner Hand ist nicht die beste Vorschau darauf, wie Schminke später in deinem Gesicht wirkt. Je nach Produkt eignet sich eine andere Körperstelle besser zum Testen.
Wie testest du Make-up, bevor du es kaufst?
Lippenstift auf den Fingerkuppen
Beim Lippenstift landet der Test vom Ton oft auf dem Handrücken. Wie er später im Gesicht wirkt, lässt sich so aber nicht beurteilen. Teste daher besser auf den Fingerkuppen: So kannst du den Ton direkt neben deine Lippen halten und besser einschätzen, ob dir die Farbe schmeichelt. Besonders praktisch wird das, wenn du zwischen mehreren ähnlichen Nuancen schwankst: Trägst du sie auf verschiedene Finger auf, kannst du die Farben direkt nebeneinander vors Gesicht halten.
Concealer zwischen Daumen und Zeigefinger
Bei Concealer geht es nicht nur darum, ob der Farbton passt. Gerade unter den Augen soll sich das Produkt möglichst schön über feine Linien legen und sich nicht in ihnen absetzen. Um das zu testen, ohne den Concealer direkt im Gesicht aufzutragen, kommt er in die Hautfalte zwischen Daumen und Zeigefinger. Bewege die Hand anschliessend etwas und schau dir an, wie sich das Produkt verhält: Setzt es sich sichtbar in den Linien ab? Wirkt es trocken oder bleibt die Textur geschmeidig?
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Highlighter auf der Handseite
Highlighter lebt davon, wie er Licht reflektiert. Ein flacher Swatch sagt deshalb nur die halbe Wahrheit. Trage ihn auf den gewölbten Bereich unter dem kleinen Finger – an der Seite der Hand – auf und drehe sie im Licht. So erkennst du besser, ob nur ein feiner Glow entsteht oder gröbere Glitzerpartikel sichtbar werden.
Foundation an Hals und Kiefer
Die Foundation auf dem Handrücken zu testen, kann besonders täuschen: Hände und Gesicht haben nicht zwingend denselben Hautton. Ziehe stattdessen zwei oder drei mögliche Nuancen vom Kiefer in Richtung Hals und vergleiche, welche am wenigsten auffällt. Sogar Make-up-Marken wie Clinique und Make Up Forever empfehlen diese Technik. Lass die Swatches erst trocknen und schau sie dir, wenn möglich, bei Tageslicht an. Die passende Nuance sollte möglichst mit der Haut verschmelzen.
Lidschatten auf dem Fingergelenk
Eine Farbe sieht in der Palette richtig gut aus – kann am Auge aber plötzlich ganz anders wirken. Um abzuschätzen, wie er auf dem beweglichen Lid wirkt, hilft es, ihn auf das ebenfalls bewegliche Gelenk deines Fingers aufzutragen. Gleichzeitig siehst du beim Swatch, wie stark ein Lidschatten pigmentiert ist und ob er matt, metallisch oder glitzernd wirkt.
Rouge auf den Daumenballen
Auch Rouge kannst du auf der Innenseite der Hand beim Daumenballen testen und anschliessend direkt neben deine Wange halten. Der Trick hilft vor allem dabei, verschiedene Farben miteinander zu vergleichen: Wirkt das Rosa frisch, die Pfirsichnuance zu orange oder der Beerenton genau richtig? Ganz ersetzen kann der Swatch den Test im Gesicht allerdings nicht. Licht, Unterton und die Produkte, die du darunter trägst, verändern das Ergebnis.
Hast du einen Trick, wie du immer zur richtigen Nuance greifst?
Malin Mueller (mmu) arbeitet seit 2021 für 20 Minuten. Sie ist stellvertretende Leiterin Lifestyle und Beauty-Redaktorin. Ihr Fokus: Hautpflege, Frisuren und Trend-Checks.
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