So hält Diane Messner ihren Reinhold (82) fit

«Es kann so schnell gehen»
So hält Diane Messner ihren Reinhold (82) fit
Diane Messner weiss: Die gemeinsame Zeit mit Reinhold ist kostbar. Darum wird nichts mehr aufgeschoben. Als Nächstes geht es nach Nepal, und ein ganz besonderer Berg steht auch noch auf der Liste.
Publiziert: vor 31 Minuten
- Reinhold Messner (82) plant mit Ehefrau Diane (46) neue Reisen
- Solange er fit ist, wollen beide nichts aufschieben
- An Weihnachten reisen sie nach Nepal, Indien und zum Nanda Devi
Fynn MüllerPeople-Redaktor
Die Koffer sind noch nicht gepackt, aber im Kopf ist Reinhold Messner (82) längst unterwegs. Gemeinsam mit seiner Frau Diane (46) schmiedet die Bergsteiger-Legende neue Reisepläne. Die beiden wollen noch viel von der Welt sehen und wissen, wie kostbar ihre gemeinsame Zeit ist.
Gegenüber «Bild» sagt Diane: «Solange Reinhold gesundheitlich fit und mobil ist, machen wir so viel wie möglich.» Aufschieben kommt für das Paar nicht infrage. «Es kann so schnell gehen», so Diane.
Ehrlich über das Älterwerden
Über die eigene Vergänglichkeit sprechen die Messners offen und ohne Drama. Diane sagt: «Er ist nicht krank. Aber ich weiss ja auch nicht, ob ich 47 werde. Man weiss nicht, was kommt, man weiss nicht, was passiert.» Ihr Motto fürs Leben: «Wer rastet, der rostet. Wir rasten nicht und Reinhold rostet nicht.»
Die nächsten Abenteuer sind bereits gebucht. Um Weihnachten zieht es Messner, der sich über den Übertourismus in den Alpen ärgert, mit Diane nach Nepal. Auch ein Abstecher nach Indien steht auf dem Plan, zum Nanda Devi. Für Messner ist er «einer der schönsten Berge der Welt». Besucht hat er ihn bis heute nie.
Das Geheimnis der Jugend
Was hält ihn so jung? Messner muss nicht lange überlegen: «Meine Madame.» 2018 haben sich die beiden kennengelernt, drei Jahre später heirateten sie. Mittlerweile haben sie sogar ein gemeinsames Buch geschrieben namens «Lebenszeit».
Der Titel ist Programm, wie Messner sagt: «Wir wollen die Lebenszeit ausfüllen, die mir noch bleibt.» Und seine Frau nennt er sein grosses Glück: «Die letzten zehn Jahre eine Frau gefunden zu haben, die alles mit mir teilt, vom Bergsteigen bis zum Schreiben, das muss ich einfach als grosses Glück meines späten Lebens benennen.»
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.