Regieren mit Kleinkindern: Auch diese Frauen haben es geschafft

- SVP-Nationalrätin Céline Amaudruz aus Genf kandidiert für die Nachfolge von Bundesrat Guy Parmelin.
- Die Mutter von zwei Kindern im Alter von einem und drei Jahren löste eine Debatte über Familie und Beruf aus.
- Bei einer Wahl wäre sie die erste Bundesrätin mit Kleinkindern, im Ausland gibt es mehrere Beispiele.
Seit Donnerstagmorgen ist bekannt: Céline Amaudruz kandidiert für den Bundesrat. Bereits im Vorfeld ihrer Kandidatur ist eine Debatte um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgebrochen.
Die SVP-Nationalrätin aus Genf ist Mutter von zwei kleinen Kindern im Alter von einem und drei Jahren. Bei einer allfälligen Wahl in den Bundesrat wäre die Genferin die erste Frau in der Landesregierung, die Mutter von Kleinkindern ist.
Doch ein Blick ins Ausland zeigt: Elterliche Pflichten und hohe politische Ämter lassen sich durchaus miteinander vereinbaren. Viele Premierministerinnen und Ministerpräsidenten wurden während ihrer Amtszeit Mutter oder Vater oder traten ihr Amt bereits als Eltern an. Einige Beispiele dafür siehst du hier:
Amaudruz selbst äusserte sich an der Pressekonferenz zu ihrer Kandidatur zur Debatte um Vereinbarkeit von Muttersein und Bundesratsamt. Dass eine solche Diskussion im Jahr 2026 geführt werde, mache sie fassungslos. Heutzutage schreibe man einer Frau nicht mehr vor, was sie zu tun habe. «Jede Mutter hat die Freiheit zu entscheiden, ob sie arbeitet oder nicht», so die SVP-Nationalrätin.
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Aira Flückiger (fla) arbeitet seit 2026 für 20 Minuten. Sie ist Praktikantin im Ressort Politik.
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