Nati kassiert Absage: Italien schnappt sich Shootingstar

- Der Schweizer Fussballverband geht im Buhlen um Talent Alessandro Romano leer aus.
- Der 20-Jährige, Sohn des ehemaligen FCZ-Spielers Umberto Romano, läuft künftig für Italien auf.
- Die Fifa hat den Verbandswechsel bereits vollzogen.
Der Schweizer Fussballverband geht im Buhlen um das Talent Alessandro Romano leer aus. Der 20-Jährige hat sich für das italienische Nationalteam entschieden – der Wechsel wurde bereits vollzogen, wie ein entsprechender Vermerk auf der Website der Fifa zeigt.
Romano wurde in Winterthur geboren und ist der Sohn des ehemaligen FCZ-Spielers und Trainers Umberto Romano. Vor vier Jahren wechselte er zur AS Roma, seit diesem Sommer läuft er im Trikot von Cagliari Calcio auf.
Baldiges Debüt zu erwarten
Spätestens mit seinem Debütauftritt für die Sarden konnte er das Interesse von Italien-Coach Roberto Mancini wecken: Gegen Parma markierte Romano den Torschützen zum 1:0-Sieg. Nun soll er am 25. September gegen Belgien zum ersten Mal in der italienischen Nationalmannschaft auflaufen.
Der schweizerisch-italienische Doppelbürger durchlief sämtliche Stufen der Nachwuchsabteilung des SFV und trat dabei mehrmals als Captain auf. Italienische Medien betonen besonders die Spielübersicht und das taktische Verständnis des Mittelfeldspielers.
Woran liegt es aus deiner Sicht am ehesten, dass die Schweiz immer wieder Doppelbürger an andere Nationalteams verliert?
Céline Eicher (eic), Jahrgang 1996, arbeitet seit 2026 für 20 Minuten. Sie ist Praktikantin im Ressort Sport.
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