Trump schenkte seiner Assistentin 45'000 Dollar zu Weihnachten

- Trump hat drei Mitarbeitern des Weissen Hauses je 45’000 Dollar geschenkt – darunter seiner engen Vertrauten Natalie Harp.
- Das entspricht rund einem Drittel des Jahresgehalts der Beschenkten. Das Weisse Haus bezeichnete die Geschenke als rechtlich und ethisch zulässig.
- Die Beziehung zwischen Harp und Trump sorgt immer wieder für Aufsehen.
US-Präsident Donald Trump hat seiner Assistentin Natalie Harp und zwei weiteren Mitarbeitern zu Weihnachten Geldgeschenke in Höhe von jeweils 45’000 Dollar gemacht.
Das Weisse Haus bestätigte am Dienstagabend (Ortszeit) auf der Plattform X Medienberichte der «Washington Post» und «Politico». Die Geschenke entsprechen etwa einem Drittel des Jahresgehalts von 150’000 Dollar, das die drei Mitarbeiter jeweils für ihre Tätigkeit im Weissen Haus erhalten, wie US-Medien berichteten.
Das sagt das Weisse Haus:
Der Präsident pflege seit Langem die Tradition, Menschen aus seinem Umfeld zu Weihnachten Geschenke zu machen, darunter gelegentlich auch Mitarbeiter und Berater, schrieb die Pressestelle des Weissen Hauses auf X. «Die hier zur Diskussion stehenden Geschenke stehen in keinerlei Zusammenhang mit den offiziellen Aufgaben dieser Personen in der Regierung und sind daher nach den einschlägigen rechtlichen und ethischen Standards vollkommen zulässig», hiess es weiter.
Natalie Harps auffallende Nähe zu Trump
Über die Rolle von Natalie Harp, die sich im engsten Machtzirkel von Donald Trump bewegt, wird seit Wochen geredet: Die frühere TV-Moderatorin gilt als eine der loyalsten Vertrauten des US-Präsidenten. Sie tritt öffentlich kaum in Erscheinung. Medien schreiben ihr jedoch eine wichtige Rolle beim Zugang zu Trump zu.
Eine ihrer Aufgaben soll darin bestehen, Beiträge auf Trumps Account beim sozialen Netzwerk Truth Social zu veröffentlichen: Trump diktiere, Harp tippe. Briefe, die sie an Trump schrieb, sorgten für Aufsehen. In einem davon schrieb sie offenbar «Du bist alles, was für mich zählt».

Das FBI habe Harps Verhalten als so auffällig betrachtet, dass sie als mögliche «Gefahr für sich selbst und für den Präsidenten» eingestuft worden sei, berichtete Trumps Biograf Michael Wolff.
Die Nähe zwischen den beiden zeigte sich auch, als Trump beim Abflug vom Nato-Gipfel in Ankara wegen einer Warnung kurzfristig und insgeheim sein Flugzeug tauschte. Medienberichten zufolge blieben wichtige Persönlichkeiten aus Trumps Regierung – wie etwa Aussenminister Marco Rubio – unwissend im gefährdeten Flugzeug zurück. Natalie Harp sass jedoch neben Trump in der neuen Maschine.
Simon Misteli (sim), Jahrgang 1995, arbeitet seit 2024 als Redaktor am Newsdesk. Dabei schreibt er über verschiedenste Themen mit einem Fokus auf Auslandsgeschichten.
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.
