Niedrigwasser – Teils extrem wenig Wasser in den Gewässern

Mit dem Ende des Sommers sind die Trockenheit und ihre Folgen nicht vom Tisch, im Gegenteil.
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23.09.2026, 16:46
Die Niederschläge der letzten Wochen haben im Norden zu keiner nachhaltigen Entspannung der Trockenheit geführt. Dies sieht man eindrücklich an den Gewässern.
Viele Bäche sind weiterhin Rinnsale oder bereits ganz ausgetrocknet. Auch die meisten Flüsse führen so wenig Wasser wie selten. Darunter leidet unter anderem auch die Rheinschifffahrt. Der Rhein in Basel führte zu dieser Jahreszeit noch nie so wenig Wasser.
Bei den Seen ist die Lage nicht besser. Der Bodensee weist seit Ende Juni bis jetzt durchgehend die tiefsten jemals für die Jahreszeit gemessenen Wasserstände auf.
Der Zürichsee ist aktuell so tief wie noch nie seit Messbeginn 1951. Der Pegel liegt 63 cm unter dem Septemberdurchschnitt. Dies führt zu Einschränkungen der Schifffahrt.
Beim Grundwasser hat sich die Lage kaum verbessert. Besonders in den Alpen und der Deutschschweiz sind die Grundwasserstände tief mit sinkender Tendenz.
Die Trockenheit hat sich durch die Niederschläge lediglich in Teilen des Tessins und des Engadins entspannt. Der Lago di Lugano liegt im Bereich des Durchschnitts.
Ausblick
Für eine nachhaltige Entspannung der Trockenheit und des damit verbundenen Niedrigwassers braucht es länger anhaltende Niederschläge.
Diese sind bis mindestens Ende September nicht in Sicht. Die Niedrigwassersituation wird sich folglich weiter verschärfen.
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