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Friday, October 9, 2026

Spitalpflege für italienische Brandopfer kostet 1,5 Millionen

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Kommts zum neuen Streit?

Spitalpflege für italienische Brandopfer kostet 1,5 Millionen

Neun Monate nach der Brandtragödie von Crans-Montana VS verweigert Rom die Zahlung von 1,5 Millionen Franken für die Pflege italienischer Opfer in Schweizer Spitälern. Nun muss der Bundesrat entscheiden, ob er auf dem Geld beharrt oder die Rechnung erlässt.

Publiziert: vor 39 Minuten

  • Rom verweigert nach Crans-Montana 1,5 Mio. Fr. für 12 Opfer
  • Abkommen sprechen für Roms Zahlung; Politikerinnen sind uneins
  • Bund und Wallis zahlten 37,3 Mio. Fr.; der Bundesrat entscheidet

Guido FelderAusland-Redaktor

Mehr als neun Monate nach der Brandtragödie in Crans-Montana VS sorgt eine Millionenrechnung für diplomatisches Ungemach zwischen Bern und Rom. Die Behandlungskosten für die zwölf italienischen Opfer in Schweizer Spitälern belaufen sich laut Informationen des Westschweizer Radio und Fernsehens (RTS) auf insgesamt rund 1,5 Millionen Franken. Italien weigert sich jedoch, für diesen Betrag aufzukommen – obwohl internationale Abkommen eine Übernahme durch das Herkunftsland vorsehen.

Bundesrat will bald entscheiden

In der Schweizer Politik herrscht Unstimmigkeit über den Umgang mit der Situation. Während die Grünliberale Nationalrätin Céline Weber (52/VD) auf die Einhaltung der internationalen Verträge pocht, fordert die sozialdemokratische Nationalrätin Laurence Fehlmann Rielle (71/GE) angesichts des schweren Schicksals der Opfer ein Entgegenkommen und den Erlass der Schulden durch den Bund.

Bisher hat die Schweiz bereits 35 Millionen Franken an Hilfsgeldern bereitgestellt, während der Kanton Wallis über 2,3 Millionen Franken beisteuerte. Der Bundesrat hat noch keine finale Lösung präsentiert, steht aber laut RTS vor einer baldigen Entscheidung.

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