Demokraten holen das Repräsentantenhaus und Texas
Bei den Zwischenwahlen zeichnet sich eine hohe Wahlbeteiligung ab. Laut Umfragen könnte es eine Niederlage für die Republikaner geben. Trump zeigt sich dennoch zuversichtlich.
03.11.2026 | 2:28 minBei den Midterms sind die ersten wichtigen Entscheidungen gefallen. Die Demokraten konnten in North Carolina mit Roy Cooper einen Senatssitz von den Republikanern hinzugewinnen. In New Hampshire setzte sich der Demokrat Chris Pappas gegen den Republikaner John Sununu durch.
Erste Wahlergebnisse: Demokraten gewinnen wichtige Sitze
In Illinois ging ein weiterer Senatssitz an die Demokraten: Juliana Stratton gewann die Wahl. In Florida verteidigte die Republikanerin Ashley Moody einen Senatssitz für ihre Partei.
Mehrere demokratische Senatoren wurden außerdem wiedergewählt, darunter Jon Ossoff in Georgia, Mark Warner in Virginia und Cory Booker in New Jersey.
Auch im Rennen um das Repräsentantenhaus stehen erste Sieger fest. In mehreren Wahlkreisen zeichnen sich Erfolge für Kandidaten beider Parteien ab. Welche Partei am Ende die Mehrheit erkämpft, ist noch offen.
US-Wahlen: Midterms 2026
ZDFheute Infografik
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Nach und nach schließen die Wahllokale
Während die ersten Stimmen bereits ausgezählt sind, können Menschen in anderen Teilen der USA noch wählen. Die Wahllokale schließen je nach Bundesstaat und Zeitzone zu unterschiedlichen Uhrzeiten. Weitere Ergebnisse werden deshalb im Laufe der Nacht erwartet. In einigen Wahlkreisen kann sich die Auszählung jedoch über mehrere Tage hinziehen. Wann feststeht, welche Partei künftig die Mehrheit im Kongress kontrolliert, ist noch offen.
Bei den US-Zwischenwahlen entscheidet sich, welche Partei künftig die Mehrheiten im Kongress kontrolliert. Für Präsident Donald Trump ist die Wahl ein wichtiger Stimmungstest zur Mitte seiner zweiten Amtszeit.
Bei den US-Midterms kann es zu Überraschungen kommen. Prognosen seien oft schwierig, so ZDF-Korrespondent Elmar Theveßen. Denn Trump-Wähler machten bei den Umfragen oft nicht mit.
03.11.2026 | 2:50 minKongress-Mehrheit offen: Auszählung läuft in den USA
Der US-Kongress besteht aus zwei Kammern: dem Repräsentantenhaus und dem Senat. Bei den Midterms werden alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus neu vergeben. Im Senat steht gut ein Drittel der insgesamt 100 Sitze zur Wahl. Außerdem wählen die Menschen in 36 Bundesstaaten neue Gouverneure.
Bisher haben die Republikaner in beiden Kammern eine knappe Mehrheit. Im Repräsentantenhaus stellen die Republikaner 218 Abgeordnete, die Demokraten 214. Hinzu kommt ein unabhängiger Abgeordneter, der mit den Republikanern stimmt. Zwei Sitze sind derzeit unbesetzt.
Die Folgen der Kriege in Iran und der Ukraine sind laut ZDF-Korrespondent Theveßen wichtige Themen bei den Midterms. Es wachse Unmut über hohe Preise und Politiker, die sich vermeintlich selbst bereichern.
03.11.2026 | 7:25 minStimmungstest für Trump: Hohe Wahlbeteiligung bei Midterms
Die Mehrheitsverhältnisse im Kongress bestimmen maßgeblich, wie viel Unterstützung Trump für seine politischen Vorhaben bekommt. Verlieren die Republikaner die Mehrheit in einer oder beiden Kammern, könnten die Demokraten Gesetzesvorhaben blockieren, Untersuchungsausschüsse einsetzen und die Regierung stärker kontrollieren.
Über dieses Thema berichteten mehrere Sendungen, unter anderem das heute journal am 03.11.2026 ab 21:45 Uhr sowie "phoenix der Tag" am 03.11.2026 ab 23 Uhr bei Phoenix.
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