Wieder Elfter – Bortoletos neunter Nuller in Serie

Stillstand bei Haas-Ferrari gegen Audi
Wieder Elfter – Bortoletos neunter Nuller in Serie
Wieder nur ein 11. Platz für Audi – zum 11. Mal 2026. Diesmal fehlten in Mexiko Gabriel Bortoleto 0,558 Sekunden auf Gasly (Alpine).
Publiziert: vor 19 Minuten
Roger BenoitFormel-1-Experte
Der Brasilianer konnte nach seinem neunten Nuller in Serie nur hoffen, dass die FIA einen Zwischenfall von Liam Lawson (9.) und Pierre Gasly (10.) für einen Piloten Stunden später mit einer Sekunden-Strafe bewertete. Es blieb bei der Hoffnung.
Hülkenberg chancenlos
Und für Nico Hülkenberg blieb nur der 16. und vorletzte Rang. Bis zum ersten Reifenstopp hatte er auf dem Medium-Gummi lange um WM-Punkte mitgefightet. Nach dem stehenden Neustart fuhr er Oliver Bearman ins Heck, fiel zurück und wurde mit einer Zehn-Sekunden-Strafe gebüsst.
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Im Kampf um den 7. WM-Platz herrscht zwischen Haas-Ferrari und Audi Stillstand – weiter 30:23 für das US-Team.
Wer wird WM-Siebter?
Und bei Haas werden Schlagzeilen geschrieben. Ocon wurde für eine zu heisse Reifen-Diskussion am Freitag vom GP Mexiko ausgeschlossen und durch den Ersatzfahrer Ryo Hirakawa ersetzt. Ende Saison muss der Franzose sowieso gehen.
Im Rennen blieb Haas punktelos: Hirakawa kam als 13. kaum auf Touren. Und Bearman musste nach der Hülkenberg-Kollision die Segel streichen. Voll im Kampf um den letzten WM-Punkt.
Alles nur Pech und Fehler?
Die Sache scheint klar: Wenn GP-Einsteiger Audi sein Pech oder die Fehler nicht über Bord werfen kann, wird man den Traum von diesem schnellen 7. WM-Rang und rund 15 Millionen Dollar mehr Preisgeld bald vergessen können.
Die Audi-Stimmen
Allan McNish, Rennleiter: «Es war ein Rennen mit zwei unterschiedlichen Hälften. Nico war die ganze Zeit über im Kampf um die Punkteränge, doch leider kam die rote Flagge im falschen Moment, als er seine Strategie umsetzen wollte. Auf der anderen Seite half sie Gabi, und er nutzte diese Chance optimal. Obwohl er letztendlich auf Platz 11 landete, war es eine sehr starke Leistung, insbesondere angesichts der begrenzten Fahrzeit, die er in den freien Trainings hatte.»
Nico Hülkenberg (16.): «Beim zweiten Start kam ich in Kurve 4 Ollie etwas zu nahe, verlor etwas Abtrieb an der Front und konnte das Auto nicht rechtzeitig zum Stehen bringen. Das war natürlich nicht beabsichtigt, ich entschuldige mich bei ihm und dem Haas-Team. Alles in allem war es für uns als Team kein besonders reibungsloses Wochenende.»
Gabriel Bortoleto (11.): «Ich denke, wir hatten ein ordentliches Rennen, was ermutigend war, vor allem wenn man bedenkt, dass wir nach den Problemen, die wir während der Trainingssitzungen hatten, fast keine Daten hatten. Das bedeutete auch, dass wir in Sachen Reifenmanagement und Setup ein wenig ins Blaue hinein fahren mussten. Insgesamt ist Platz 11 also ein okayes Ergebnis, auch wenn es natürlich ein wenig frustrierend ist, knapp ausserhalb der Punkteränge zu landen.»
Allan McNish, Rennleiter: «Es war ein Rennen mit zwei unterschiedlichen Hälften. Nico war die ganze Zeit über im Kampf um die Punkteränge, doch leider kam die rote Flagge im falschen Moment, als er seine Strategie umsetzen wollte. Auf der anderen Seite half sie Gabi, und er nutzte diese Chance optimal. Obwohl er letztendlich auf Platz 11 landete, war es eine sehr starke Leistung, insbesondere angesichts der begrenzten Fahrzeit, die er in den freien Trainings hatte.»
Nico Hülkenberg (16.): «Beim zweiten Start kam ich in Kurve 4 Ollie etwas zu nahe, verlor etwas Abtrieb an der Front und konnte das Auto nicht rechtzeitig zum Stehen bringen. Das war natürlich nicht beabsichtigt, ich entschuldige mich bei ihm und dem Haas-Team. Alles in allem war es für uns als Team kein besonders reibungsloses Wochenende.»
Gabriel Bortoleto (11.): «Ich denke, wir hatten ein ordentliches Rennen, was ermutigend war, vor allem wenn man bedenkt, dass wir nach den Problemen, die wir während der Trainingssitzungen hatten, fast keine Daten hatten. Das bedeutete auch, dass wir in Sachen Reifenmanagement und Setup ein wenig ins Blaue hinein fahren mussten. Insgesamt ist Platz 11 also ein okayes Ergebnis, auch wenn es natürlich ein wenig frustrierend ist, knapp ausserhalb der Punkteränge zu landen.»
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