InquirerCandon mulls calamity state due to El Niño; 5,000 rice farmers at riskPunchEkiti must build economy that sustains future generations – Ex-gov candidateESPNSources: Eagles to keep retired Johnson on roster amid O-line changesThe Jerusalem PostDeadly house fire in Golan Heights kills woman in her 60s as firefighters work to extinguish flames한겨레‘홍해 장악’ 후티 공세에…미, 전선확대 부담 개입 딜레마ZDF heuteAktuelle Pressemitteilungen des ZDFUOLPapa será operado nos próximos dias para retirar nódulo no pulmãoColliderForget ‘Dune,’ Rebecca Ferguson’s Forgotten Fantasy Epic Is Officially a HitCapital FMRuto to Opposition: ‘I Will Deal With You’The RegisterAI systems are fully capable of carrying out nightmare attacks against infrastructure and nobody's readyVilaWebEmbruten amb pintades feixistes un monument als afusellats pel franquisme cinc dies després d’inaugurar-loComplete SportsMoffi Savours Hamburg’s Victory Over Hoffenheim
The Daily Newsstand · Free, Always
Sunday, October 11, 2026

Grüner gegen Koalition: Nouripour sieht in der Berliner Linken Sicherheitsrisiko

Translate

Grüner gegen KoalitionNouripour sieht in der Berliner Linken Sicherheitsrisiko

11.10.2026, 11:08 Uhr

image
Omid Nouripour sieht die Sondierungsgespräche in der Hauptstadt kritisch. (Foto: dpa)

Grünen-Politiker Nouripour stellt die Koalitionspläne seiner Parteifreunde infrage. Die "Geschichte" des Linken-Abgeordneten Ferat Kocak glaubt er nicht. Dieser will einen mutmaßlichen Terror-Unterstützer nicht kennen, mit dem er auf Fotos zu sehen ist.

Bundestags-Vizepräsident Omid Nouripour von den Grünen warnt seine Berliner Parteifreunde vor einer Koalition mit der Linkspartei, der in Teilen Antisemitismus und eine Nähe zur Organisierten Kriminalität vorgeworfen wird. "Eine Partei, die hier die regierende Mehrheit stellen will und an dieser Stelle eine offene Flanke hat, ist ein Sicherheitsrisiko - nicht nur für Berlin", sagte Nouripour der "Bild"-Zeitung.

Linke, Grüne und SPD in Berlin hatten am Donnerstag Sondierungsgespräche über eine Koalition begonnen. Voraussetzung dafür waren gemeinsam beschlossene harte Sanktionen bei Antisemitismus und Clankontakten.

Ausdrücklich kritisierte Nouripour den Umgang der Linken mit dem Bundestagsabgeordneten Ferat Kocak, der unter anderem auf Bildern mit dem mutmaßlichen Terror-Unterstützer Ibrahim Ibrahim zu sehen ist. Die "Geschichte" Kocaks, er habe den Aktivisten mit Verbindungen zu einer palästinensischen Terrororganisation nicht gekannt, sei "keine, die ich kaufen würde", sagte Nouripour. "Mein Hauptthema ist: Ibrahim Ibrahim ist der Repräsentant einer Terrororganisation. Und auf keinem Foto sieht es so aus, als würde er (Kocak) ihn nicht kennen."

Kocak selbst gab nach der Kritik an seinen Kontakten Ende September seinen Sitz im Innenausschuss des Bundestages ab und räumte eigenes Fehlverhalten ein. Die Linksfraktion solle ihre Arbeit in dem Gremium "unbelastet von der Debatte um meine Person" fortsetzen können, erklärte Kocak zur Begründung seines Rückzugs. An seinem Bundestagsmandat hielt er fest.

Zu der von den möglichen Hauptstadt-Koalitionären geplanten Kommission, die über Antisemitismus-Fälle beraten soll, forderte Nouripour: "Diese Kommission sollte bestückt werden vom Zentralrat der Juden in Deutschland."

Am Donnerstag hatte bereits die Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner personelle Konsequenzen bei der Linken in Berlin gefordert - Vereinbarungen auf Papier seien zu wenig. Es gehe um Leute, "die will man überhaupt eigentlich gar nicht in einer regierungstragenden Funktion haben".

View the original on n-tv →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.