Xhaka nach Covid-Skandal beim Shoppen mit seiner Frau angepöbelt

Darum gehts
- Nati-Captain Granit Xhaka ist beim Einkaufen mit seiner Frau Leonita von einem mutmasslichen Newcastle-Fan angepöbelt worden.
- Der Provokateur zeigte Xhaka den Mittelfinger und rief mehrfach «Covid» – eine Anspielung auf dessen gefälschtes Covid-Zertifikat.
- Xhaka lieferte sich ein hitziges Wortgefecht, bevor Leonita ihn von der Situation wegzog.
Am Samstagnachmittag gehts für Granit Xhaka nach der Posse rund um seinen Zertifikatsbetrug weiter mit dem Liga-Alltag. Mit seinem Verein Sunderland empfängt der Nati-Captain Brighton zu Hause im Stadium of Light. Zuvor gibts für den 34-Jährigen eine unschöne Begegnung beim Einkaufen.
Wie ein auf Social Media kursierendes Video zeigt, ist Xhaka mit seiner Frau Leonita unterwegs, als ihn jemand vor einem Supermarkt erkennt und anpöbelt. Ein mutmasslicher Fan von Sunderlands Erzrivalen Newcastle United provoziert den Schweizer und zeigt ihm den Mittelfinger. Wie im Video zu hören ist, ruft der Mann auch mehrfach das Wort «Covid» in Richtung Xhaka – ein Seitenhieb wegen dessen publik gewordener Verfehlungen rund um ein käuflich erworbenes gefälschtes Covid-Zertifikat.
Granit Xhaka stellt sich dem Provokateur entgegen
Xhaka lässt die Pöbeleien nicht einfach so stehen und liefert sich mit dem Provokateur ein hitziges Wortgefecht. Leonita Xhaka versucht, die Situation zu deeskalieren, indem sie bemüht ist, ihren Ehemann ein wenig wegzuziehen. Der Nati-Captain geht letztlich weiter und schüttelt noch einem wohlgesinnten Passanten freundlich die Hand. Xhaka selbst äussert sich derzeit weder zu dem besagten Vorfall noch zu anderen Fragen rund um seinen Impf-Skandal – mit Ausnahme eines Statements zu seiner Verurteilung vor zwei Tagen.
Am Donnerstag hatte Xhaka auf seinem Instagram-Account gleich selbst bekannt gegeben, dass der Entscheid der Staatsanwaltschaft bezüglich seiner Straftat vorliege. Per Strafbefehl sei der 34-jährige Basler zu einer bedingten Geldstrafe von 50 Tagessätzen à 3000 Franken verurteilt worden.
«Das bedeutet: Die Strafe wird nicht vollzogen, wenn ich mir in dieser Zeit nichts zuschulden kommen lasse. Die Verfahrenskosten habe ich bezahlt», erklärt Xhaka dazu. Konkret bedeutet das: Wird der Nati-Captain in den zwei Jahren Probezeit nicht erneut straffällig, muss er ausser besagten Verfahrenskosten nichts bezahlen.
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Florian Gnägi (flo) arbeitet seit 2021 für 20 Minuten im Ressort Sport. Seine grösste Expertise hat er auf den Themengebieten Fussball und Tennis.
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