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Saturday, October 31, 2026

Berner Sports Awards ignorieren Meister Thun eiskalt

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Ski-Star bekommt Vortritt

Berner Sports Awards ignorieren Meister Thun eiskalt

Die Berner Sports Awards schiessen ein Eigentor und beim FC Thun kehren pünktlich zum Jubiläums-Gastspiel in Lausanne mit Jan Bamert und Neu-Papa Marco Bürki die Abwehrbosse zurück. Hier kommt das Thun-Inside.

Publiziert: vor 11 Minuten

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Benjamin GwerderRedaktor Sport

Die News der Woche

Die News der Woche

Im Berner Oberland schüttelt man ungläubig den Kopf: Am Montag werden im Kultur- und Kongresszentrum Thun die Berner Sports Awards vergeben – doch ausgerechnet die Thuner Meisterhelden fehlen auf der Nominiertenliste für das «Team des Jahres». Eine Mannschaft, die als Aufsteiger sensationell den Titel holte und weltweit für Schlagzeilen von der «New York Times» bis zur «L’Équipe» sorgte, wird von der Jury komplett ignoriert.

Der Grund für die Posse ist purer Paragrafen-Dschungel: Für die Auszeichnung zählen gemäss Statuten nur Erfolge bei internationalen Grossanlässen (einzige Ausnahme: Schwingen). Besonders skurril: Während das Thuner Kollektiv durch die Finger schaut, sind in der Mannschaftssparte eigentliche Einzelathleten wie Skistar Franjo von Allmen nominiert, weil sie für wenige Stunden in einer Team-Kombination reüssierten. Dass das Thuner Fussballwunder keine drei Kilometer vom Festsaal entfernt sportpolitisch ignoriert wird, grenzt an ein Eigentor. So machen sich die Berner Sports Awards schlicht lächerlich.

Die grosse Frage

Die grosse Frage

Kann Privitelli den spielerischen Aufwärtstrend endlich mit Punkten krönen? Rein tabellarisch liest sich die Ausbeute der Thuner zuletzt ernüchternd: Weder im Liga-Alltag noch auf der europäischen Bühne in der Conference League schauten Zähler heraus. Doch der Eindruck täuscht etwas. Die Mannschaft von Trainer Privitelli zeigt Fortschritte auf dem Rasen: Lugano dominierten die Berner Oberländer über weite Strecken, und auch beim hauchdünnen Duell gegen Hajduk Split fehlte nur wenig für Punkte. Um den Frust im Keim zu ersticken, müssen die spielerischen Darbietungen nun zwingend in zählbare Resultate umgemünzt werden.

Gesagt ist gesagt

Gesagt ist gesagt

«Das Stadion mit dem ganzen Service, mit dem ganzen Apparat – der kostet einfach. Die Leute müssen merken: Entweder will man das, und dann muss man sich auch bekennen und helfen – und nicht nur reden. Wir müssen so weiterfahren, damit wir noch mehr Leute finden, die sich am FC Thun beteiligen», redet Andres Gerber an der Thuner Generalversammlung gegenüber Radio BeO Klartext. Der Präsident musste am Montag wie angekündigt rote Zahlen präsentieren in Form eines Defizits von 6,7 Millionen Franken zwischen Januar 2025 und Juni 2026 und befindet sich auf Investorensuche. Gerbers Botschaft an die Region ist unmissverständlich: Wer Spitzenfussball im Oberland will, ist beim FC Thun als Geldgeber herzlich willkommen.

Die Blick-Prognose

Pünktlich zum Gastspiel in Lausanne gegen das Liga-Schlusslicht kehrt das defensive Rückgrat zurück: Jan Bamert (nach Sperre) und Marco Bürki (nach der Geburt seines Kindes) stehen wieder zur Verfügung und dürften der löchrigsten Abwehr der Liga (30 Gegentore) die nötige Ruhe verleihen. Lausanne feiert zwar vor über 10'000 Fans seinen 130. Geburtstag, leidet mit erst sieben Saisontoren aber unter akuter Ladehemmung. Bringt Thun die Leistung aus den Spielen gegen Lugano und Split auf den Platz, verderben die Gäste die Waadtländer Jubiläumsparty und holen drei Punkte ins Berner Oberland.

Mögliche Aufstellung

Steffen; Fehr, Bamert, Bürki, Mambwa; Reichmuth, Roth, Käit, Maier; Dursun, Labeau.

Wer fehlt?

Saiz, Passavant, Montolio und Seiler (alle verletzt).

Die Klassenbesten

Der Blick-Notenschnitt nach elf Runden:

  1. Dursun 4,0
  2. Käit 4,0
  3. Saiz 3,8

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Der Schiedsrichter

Livio Aschwanden leitet die Partie. VAR ist Luca Cibelli.

Der Gegner

Lausanne steckt im Tabellenkeller fest. Die Mannschaft von Luka Elsner hat nach elf Runden erst sechs Punkte gesammelt. Vor allem die Defensive bereitet Sorgen. Dazu kommen mehrere verletzte Spieler. Am Sonntag feiern sie jedoch ihr Jubiläum. Hier gehts zum Lausanne-Inside.

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12.

Runde

  • Sa., GC – Vaduz, 18.00 Uhr
  • Sa., St. Gallen – Servette, 18.00 Uhr
  • Sa., Luzern – Sion, 20.30 Uhr
  • So., YB – FCZ, 14.00 Uhr
  • So., Lausanne – Thun, 16.30 Uhr
  • So., Lugano – Basel, 16.30 Uhr

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Mannschaft

SP

TD

PT

1

FC Lugano

FC Lugano

11

25

31

2

BSC Young Boys

BSC Young Boys

11

17

25

3

FC Sion

FC Sion

11

7

22

4

FC Zürich

FC Zürich

11

-3

17

5

Servette FC

Servette FC

11

2

16

6

FC St. Gallen

FC St. Gallen

11

-4

16

7

FC Basel

FC Basel

11

-3

14

8

FC Luzern

FC Luzern

11

-6

12

9

FC Thun

FC Thun

11

-11

10

10

FC Vaduz

FC Vaduz

11

-1

9

11

Grasshopper Club Zürich

Grasshopper Club Zürich

11

-13

9

12

FC Lausanne-Sport

FC Lausanne-Sport

11

-10

6

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