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Saturday, October 24, 2026

Zurück zur Winterzeit – Kosten, Aufwand und Nutzen: Sechs Fakten zur Zeitumstellung

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Am Wochenende stellen wir die Uhren eine Stunde zurück. Die Zeitumstellung kann den Rhythmus durcheinanderbringen und müde machen – mit wirtschaftlichen Folgen. Die Kosten für die Schweiz werden auf gut 100 Millionen Franken geschätzt. Diese Zahl ist aus Studien aus anderen Ländern abgeleitet. Sechs Fakten zu Kosten, Aufwand und Nutzen.

1. Unfälle und Arbeitsausfälle verursachen Kosten

Müdigkeit und Konzentrationsprobleme können Folgen haben, die über einen schwierigen Start in den Montag hinausgehen. Studien aus den USA zeigen nach der Zeitumstellung mehr Verkehrsunfälle, Herzinfarkte und Arbeitsausfälle. Ausfälle kosten. Und wer arbeitet, ist möglicherweise weniger konzentriert und dadurch weniger leistungsfähig.

2. Mehr Ablenkung am Arbeitsplatz

Auch am Arbeitsplatz kann sich Müdigkeit bemerkbar machen: Eine US-Studie zeigt, dass die Menschen am Montag nach der Zeitumstellung mehr im Netz surfen als sonst – sogenanntes «Cyberloafing», also «Cyberfaulenzen». Wer müde ist, kann sich weniger gut disziplinieren. Und das kann die Produktivität senken.

3. Anpassungen auf dem Bauernhof

Kühe richten sich nicht nach der Uhr. Auf Bauernhöfen bedeutet die Zeitumstellung deshalb teilweise zusätzlichen Organisationsaufwand. Manche Bauern und Bäuerinnen, die noch traditionell melken, verschieben die Melkzeiten um 10 bis 15 Minuten pro Tag, damit sich die Kühe daran gewöhnen können.

Melkmaschine, die auf einer Kuh verwendet wird.
Legende: Ein Melkroboter löst das Problem: Die Kühe suchen ihn selbstständig auf und sind weniger an feste Melkzeiten gebunden. KEYSTONE/Gaetan Bally

4. Wildtiere treffen auf Pendler

Auch Wildtiere behalten ihren natürlichen Rhythmus bei. Rehe und Hirsche orientieren sich am Sonnenstand. Fällt der Berufsverkehr nach der Umstellung stärker in die Dämmerung, steigt die Gefahr von Wildunfällen.

5. Längere Sommerabende bringen Umsatz

Die Sommerzeit kann Gastronomie und Tourismus zugutekommen. Weil es im Sommer abends länger hell bleibt, sind die Menschen länger unterwegs. Mit der Rückkehr zur Normalzeit – also der Winterzeit – fällt dieser Vorteil weg.

6. Energieersparnis bleibt gering

Ein wichtiges Argument für die Sommerzeit war das Energiesparen: Das Tageslicht sollte besser genutzt werden, damit abends weniger künstliche Beleuchtung nötig ist. Der Spareffekt fällt insgesamt jedoch gering aus und ist umstritten. Als wirtschaftliches Argument hat das Energiesparen deshalb an Gewicht verloren.

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