Eidgenössisches in Schachen LU – Linggi gewinnt das Fest, doch Gäumann ist erneut Schwingerkönigin

Die neue Schwingerkönigin ist gleichzeitig die alte: Jasmin Gäumann verteidigte ihren Titel aus dem Vorjahr und das obwohl sie den Eidgenössischen Frauen- und Meitlischwinget in Schachen (Luzern) nicht gewann. Die Bernerin schaffte es jedoch dank einem Gestellten und 4 Siegen bis in den Schlussgang. In diesem gab es zwischen Gäumann und Eveline Linggi keine Siegerin. Das reichte Gäumann, um in der Jahreswertung erneut ganz oben zu stehen.
Der Triumph beim Eidgenössischen ging an Linggi (58,00 Punkte), die letztlich einen halben Punkt mehr auf dem Notenblatt hatte als Gäumann (57,50). Beim Gestellten im Schlussgang bekam die 20-jährige Schwyzerin die Note 9,00 gegenüber der Note 8,75 von Gäumann. Linggi hatte als einzige Schwingerin 4 Kämpfe mit der Maximalnote gewonnen.
Einen halben Punkt hinter Gäumann landete die Einheimische Isabel Egli (57,00), die in ihrem «Wohnzimmer» die Rückeroberung ihres Titels von 2024 angestrebt hatte, auf Rang 3.
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