Am WTA-Turnier in Peking – Nach umstrittener Entscheidung: Gauff rassistisch beleidigt

«Hallo zusammen, ihr könnt mich nicht mögen oder anderer Meinung darüber sein, was passiert ist, ohne dabei rassistisch zu sein. Die Menge an rassistischen Kommentaren und Direktnachrichten, die ich in den letzten Stunden erhalten habe, ist wahnsinnig. Ich bin weder eine Betrügerin noch eine Diebin», schrieb Coco Gauff.
Vorausgegangen war eine im Internet heftig geführte Diskussion um eine Szene bei Gauffs Drittrundenmatch in Peking gegen die erst 16-jährige Chinesin Sun Xinran.
Beim Stand von 4:5 und 15:15 im ersten Satz aus Sicht von Gauff war die US-Amerikanerin ans Netz gegangen und hatte nach einem schwachen Volley die Hand gehoben, um der Schiedsrichterin zu signalisieren, dass sie von wechselnden LED-Anzeigetafeln an den Seiten des Platzes irritiert worden sei. Nach einem Videobeweis gab ihr die Schiedsrichterin recht.
Gauff konnte den Punkt wiederholen, ihr Aufschlagspiel durchbringen, den ersten Satz und schliesslich das Match mit 7:5, 6:1 gewinnen. Bei einem Seitenwechsel sah man die sichtlich bewegte Sun mit den Tränen kämpfen.
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