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Friday, September 18, 2026

"Aussichten hellen sich auf": Industrie korrigiert Wachstumsprognose nach oben

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"Aussichten hellen sich auf"Industrie korrigiert Wachstumsprognose nach oben

18.09.2026, 08:21 Uhr

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Arbeiten in einem Werk von Rheinmetall in Kassel: Staatliche Investitionen in die Verteidigung sorgen für industriellen Aufschwung. (Foto: picture alliance/photothek.de | Florian Gaertner)

Es gibt Rückendwind für Deutschlands Industrie: Der Bundesverband prognostiziert, dass das Bruttoinlandsprodukt stärker wächst als bisher angenommen. Treiber sind staatliche Ausgaben für Infrastruktur und Verteidigung - im privaten Bereich sieht es hingegen schlechter aus.

Die deutsche Industrie erhöht ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) rechnet 2026 mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von einem Prozent - bisher hatte der BDI ein Plus von 0,6 Prozent erwartet. "Die Wachstumsaussichten für Deutschland hellen sich auf", sagte BDI-Hauptgeschäftsführerin Tanja Gönner. Vor allem das starke Geschäft mit europäischen Partnern gebe der deutschen Wirtschaft Rückenwind.

Auch Wirtschaftsforschungsinstitute hatten ihre Erwartungen für 2026 zuletzt erhöht, zeigten sich aber optimistischer als nun der BDI. Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer jahrelangen Schwächephase.

Gönner sagte aber weiter, von einem breiten industriellen Aufschwung könne noch keine Rede sein. "Staatliche Ausgaben für Infrastruktur und Verteidigung treiben das Wachstum, während die privaten Investitionen weiter schwach bleiben." Zwar legen die Auftragseingänge zu, dabei prägten aber Großaufträge das Bild. "Umso wichtiger ist, dass die Bundesregierung handelt und die angekündigten Reformen umsetzt: Ohne Strukturreformen, die Wettbewerbsnachteile abbauen und das Wachstumspotenzial dauerhaft stärken, gibt es kein langfristiges Wachstum."

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