Was treiben Paparazzi in der Nähe der Schule von Harrys Kindern?

- Der Sprecher von Prinz Harry verurteilt das «unverantwortliche» Verhalten von Paparazzi in der Nähe der Schule seiner Kinder Archie (7) und Lilibet (5).
- Zwei Männer wurden beobachtet, wie sie das Schulgelände in den Cotswolds umrundeten und ins Innere schauten.
- Harry und Meghan sind Ende August nach Grossbritannien zurückgekehrt – die Kinder mussten kurz nach Schulbeginn die Schule wechseln.
Der Sprecher von Prinz Harry hat am Mittwoch das «unverantwortliche» Verhalten von «Paparazzi» in der Nähe der Schule der Kinder des jüngsten Sohnes von König Charles III. verurteilt, nachdem zwei Männer in der Nähe der Schulanlage gesichtet worden waren. «Die Entscheidung von Fotografen, sich auf diese Weise in der Nähe einer Schule zu verhalten, ist äusserst unverantwortlich», erklärte Harrys Sprecher in einer der AFP übermittelten Stellungnahme.
«Es besteht ein grosser Unterschied zwischen legitimer Medientätigkeit und Fotografen, die eine Schule umkreisen, stehen bleiben, um ins Schulgelände zu schauen, und die Kinder bei ihren alltäglichen Aktivitäten beobachten», fügte er hinzu.
Wie findest du es, wenn Paparazzi Schulen von Prominenten-Kindern ausspähen?
Er hält es für «besonders besorgniserregend festzustellen, dass gewisse europäische Paparazzi offenbar die Privatsphäre von Kindern in der Schule nicht respektieren wollen». Laut britischen Medien wurden zwei junge Männer mit Rucksäcken vom Sicherheitsdienst und dem Schulpersonal beobachtet, als sie das Schulgelände umrundeten und gelegentlich stehen blieben, um ins Innere des Geländes zu schauen.
Harry forderte vor Rückkehr besseren Schutz
Prinz Harry, seine Ehefrau Meghan und ihre beiden Kinder Archie (7) und Lilibet (5), sind Ende August ins Vereinigte Königreich zurückgekehrt, nachdem sie sechs Jahre in den USA verbracht hatten – als Folge ihres aufsehenerregenden Bruchs mit der Königsfamilie. Nur wenige Tage nach dem Schulanfang hatte das Paar die Kinder aus Sicherheitsgründen die Schule wechseln lassen, wie britische Medien berichteten.
Ebenfalls laut den Medien hat sich die Familie in der englischen Region Cotswolds niedergelassen, die bei Prominenten sehr beliebt ist. Die überraschende Rückkehr von Harry und Meghan hat die Debatte über den Schutz des Prinzen und seiner Familie neu entfacht. Die Sussex sind der Ansicht, Anspruch auf einen vom Steuerzahler finanzierten Schutz zu haben. Als sie noch in den USA lebten, hatte die für den Schutz von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und Mitgliedern der Königsfamilie zuständige Kommission (Ravec) entschieden, dass die Sicherheit von Harry auf britischem Boden von Fall zu Fall beurteilt werden müsse, ohne automatischen Anspruch.
Die Kommission ist jedoch Anfang September zusammengekommen, um die Bedrohungen, denen der Prinz und seine Familie ausgesetzt sind, eingehend zu prüfen. Laut Medienberichten greifen Harry und seine Familie derzeit auf private Sicherheitsleute zurück.
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