CNN TürkFon Koordinasyon Kurulu 2’nci kez toplanıyorPunchArmy destroys terrorist hideout, recovers weapons in AnambraRTP DesportoJudo/Mundiais: Ausência de Alice Bellandi abre incógnita nos -78 kgBollywood HungamaDrishyam The Conclusion mania EXPLODES! Theatres add post-midnight shows BEFORE release; exhibitors asked to match Spider-Man, Dhurandhar The Revenge pricingInquirerLa Union adopts four-day workweek starting Oct. 5ESPNTransfer rumors, news: Man United, Chelsea monitoring Benfica defenderThe Jerusalem PostEl Al forced to cancel first rescue flights to Dubai after authorities revoke landing permissionsUN News‘I have not lost my dreams’: Refugee education funding cuts threaten millionsZDF heuteAktuelle Pressemitteilungen des ZDFNHK 社会津の住宅で火事 子ども4人と連絡取れず 警察 消防が確認進めるRai NewsF1, GP Bahrain: Antonelli difende il primato, Russell torna all’attaccoAntara NewsKesaktian Pancasila Museum changes how generations learn history
The Daily Newsstand · Free, Always
Friday, October 2, 2026

GLP will Einkaufspolizei fürs Verteidigungsdepartement

Translate

Nach Beschaffungspannen

GLP will Einkaufspolizei fürs Verteidigungsdepartement

Nach dem Streit um den Kauf der F-35-Kampfjets nimmt die GLP das Beschaffungswesen des Verteidigungsdepartements ins Visier: Nationalrat Matthias Jauslin fordert eine neue Kontrollstelle, die bei Beschaffungen genauer hinschaut – und weitere Debakel verhindert.

Publiziert: 01.10.2026 um 18:53 Uhr

  • F-35-Preisstreit und Verzögerungen setzen das VBS unter Druck.
  • Nationalrat Matthias Jauslin fordert unabhängige Aufsicht ab 100 Mio. Franken.
  • Aufsichtsbehörde prüft Verträge und meldet Risiken an Bundesrat und Räte.

Es war ein Knall mit Ansage: Der versprochene Fixpreis für den F-35-Kampfjet war gar nie fix! Zu diesem Schluss kommt die Geschäftsprüfungskommission des Nationalrats. Es ist nicht die erste Beschaffungspanne der Armee: So sollten zum Beispiel israelische Aufklärungsdrohnen bis Ende 2019 in Betrieb gehen. Doch immer und immer wieder gibt es Verzögerungen, genauso wie beim Patriot-Luftabwehrsystem.

GLP-Nationalrat Matthias Jauslin (64) fordert nun Massnahmen. In einem Vorstoss verlangt der Aargauer, dass für Rüstungsbeschaffungen ab 100 Millionen Franken eine unabhängige Aufsichtsbehörde eingesetzt wird – eine Art Einkaufspolizei, wenn man so will. «Grosse Rüstungseinkäufe sind mit erheblichen Kosten-, Termin- und Vertragsrisiken verbunden», erinnert Jauslin. Diese Risiken müssten frühzeitig und unabhängig geprüft werden.

«Die Glaubwürdigkeit des VBS hat gelitten»

«Die Glaubwürdigkeit des VBS und das Vertrauen in die politischen Institutionen haben aufgrund dieser Beschaffungsrisiken gelitten. Um dieses Vertrauen wiederherzustellen, ist es wichtig, die Verwendung der Mittel für die Sicherheit unabhängig prüfen zu lassen», schreibt Jauslin.

Die Aufsichtsbehörde soll Vertrags- und Entscheidungsgrundlagen prüfen, Verhandlungsmandate und Beschaffungsrisiken beurteilen. «Sie erhält Zugang zu den dafür erforderlichen Unterlagen. Über erhebliche Kosten-, Termin- oder Vertragsrisiken informiert sie den Gesamtbundesrat sowie die zuständigen parlamentarischen Organe.»

Unabhängig vom Departement

Gerade beim F-35-Kauf hatte die Geschäftsprüfungskommission bemängelt, dass nur eine Person im Verteidigungsdepartement den Vertrag komplett gelesen hatte. Stattdessen vertraute die ehemalige Bundesrätin Viola Amherd (64, Mitte) auf eine externe Kanzlei. Ihren Nachfolger Martin Pfister (63, Mitte) will Jauslin nun genauer überwachen.

Die Aufsicht müsse unabhängig vom Verteidigungsdepartement sein, um Interessenkonflikte zu vermeiden. Jauslin schlägt vor: «Es soll geprüft werden, ob eine Angliederung an bestehende Behörden wie die Eidgenössische Finanzkontrolle zweckmässig ist.»

View the original on Blick →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.