Tödliches Carunglück: Strafverfahren gegen Chauffeur eröffnet

- Gegen den Chauffeur wurde nach dem tödlichen Carunglück im Engadin ein Strafverfahren eröffnet.
- Ein Reisecar des Anbieters Oad war am Donnerstag zwischen Zernez und Susch von der Strasse abgekommen – fünf Personen starben.
- Am Sonntagabend befanden sich noch zehn Verletzte in Spitalpflege; weitere Rücktransporte sind für Montag und Dienstag geplant.
Fünf Tote, 40 Verletzte: Das ist die Bilanz des tragischen Carunglücks bei Zernez GR vom vergangenen Donnerstag. Gegenüber dem «Blick» hat die Staatsanwaltschaft Graubünden am Montag die Eröffnung eines Strafverfahrens gegen den Chauffeur bestätigt. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der mehrfachen fahrlässigen Tötung sowie des Verdachts der mehrfachen fahrlässigen Körperverletzung ermittelt.
Die Verletzten wurden in Spitäler in mehreren Kantonen sowie in Österreich gebracht. Zehn Personen müssen weiterhin im Spital gepflegt werden. Am Samstag konnten 13 Opfer in die Niederlande zurückkehren, wie «De Telegraaf» berichtet. Insgesamt konnten damit 17 Betroffene wieder nach Hause.
Weitere Rücktransporte anstehend
Eurocross geht davon aus, dass am Montag zwölf weitere Personen die Rückreise in die Niederlande antreten können. Für Dienstag ist die Rückführung von drei weiteren Personen geplant. Die Rücktransporte könnten sich jedoch aus organisatorischen oder medizinischen Gründen noch verschieben.
Am vergangenen Donnerstag kam ein Reisecar des niederländischen Anbieters Oad zwischen Zernez und Susch von der Strasse ab. Die Unfallursache ist Gegenstand von Ermittlungen. Fünf Personen starben. Drei Personen wurden schwer, sieben mittelschwer und 30 leicht verletzt.
Justin Arber (jar), Jahrgang 1999, arbeitet seit 2022 als Redaktor am Newsdesk. Zeitweise übernimmt er da die Schichtleitung im Früh- und Spätdienst.
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