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Thursday, October 1, 2026

Hirngesundheit – Kreuzworträtsel halten das Gehirn jung

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Geht es ums Altern, wollen alle körperlich und geistig fit bleiben. Kein Wunder wird seit Jahren mit Gedächtnisübungen aller Art geforscht. Dabei wäre es ganz einfach: Kreuzworträtsel gehören zu den beliebtesten Rubriken in Tageszeitungen und sie können dem Hirn tatsächlich Gutes tun.

Das haben britisch-australische Forschende untersucht. An ihrer Studie nahmen gut 19’000 kognitiv gesunde Menschen zwischen 50 und 93 Jahren teil. Die Forschenden untersuchten dabei kognitive Hirnfunktionen wie logisches Denken, anhaltende und fokussierte Aufmerksamkeit, Informationsverarbeitung oder das episodische Gedächtnis.

Das Resultat der Studie: Sämtliche untersuchten Hirnfunktionen zeigten signifikante Effekte bei denjenigen, die regelmässig Kreuzworträtsel lösten. Es verwundert nicht, dass diejenigen, die nie ein Rätsel lösten am schlechtesten abschnitten. Interessant ist, dass diejenigen, die nur gelegentlich ein Kreuzworträtsel lösten bei den Tests ebenfalls schlecht abschnitten, allerdings ein bisschen besser als die Nichtkreuzworträtsler.

Jüngeres Gehirn dank Kreuzworträtseln

Die Forschenden zeigten zudem auf, dass die Gehirnleistung derjenigen, die regelmässig Kreuzworträtsel lösen, derjenigen von zehn Jahre jüngeren Menschen entspricht. Bei der Messung des Kurzzeitgedächtnisses schnitten die Rätselnden wie Menschen ab, die acht Jahre jünger als sie sind. Die Wissenschaftler vermuten, dass diejenigen, die regelmässig Kreuzworträtsel lösten, generell aktiver waren.

In einer zweiten Studie untersuchten sie, ob das Lösen von Kreuzworträtseln die kognitive Entwicklung im Alter positiv beeinflussen kann. Ausgangspunkt war der Umstand, dass eine leichte kognitive Beeinträchtigung das Demenzrisiko erhöht.

Während der 78 Wochen dauernden Studie untersuchten die Forschenden, zwei Gruppen mit kognitiver Beeinträchtigung. Eine Gruppe übte sich im regelmässigen Lösen von Kreuzworträtseln, die andere Gruppe spielte spezielle Computerspiele.

Bei Kreuzworträtselnden schrumpfte das Hirn weniger

Am Ende der Studie massen die Wissenschaftler mittels bildgebender Verfahren auch die Hirnschrumpfung. Diese war bei den Kreuzworträtselnden geringer.

Nach dieser Zeit zeigte sich auch, dass die Kreuzworträtselnden in verschiedenen Tests besser abschnitten. Allerdings waren in einem frühen Stadium von Demenz das Lösen von Kreuzworträtseln und das Spielen von Computerspielen gleich effektiv.

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