Mindestens drei Tote bei Angriff an Schule
Nach Schüssen an einer Schule auf der philippinischen Insel Mindanao hat es drei Tote und mehrere Verletze gegeben. Das bestätigten philippinische Behörden.
Bei Schüssen an einer Schule auf den Philippinen wurden mehrere Schüler getötet und weitere teils schwer verletzt. Zum Motiv des jugendlichen Täters ist noch nichts bekannt.
18.09.2026 | 0:20 minBei einem Schusswaffenangriff an einer Schule in der philippinischen Provinz South Cotabato sind mindestens drei Schüler getötet worden. Mehrere weitere Schüler seien zum Teil schwer verletzt worden, teilte die Polizei mit - eine genaue Zahl lag zunächst nicht vor.
Unter den Toten ist Berichten zufolge auch der jugendliche Angreifer, der sich selbst das Leben nahm. Die Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht.
Mutmaßlicher Schütze soll Schüler gewesen sein
Die Zeitung "Inquirer" zitierte den Gouverneur Reynaldo Tamayo Jr. damit, dass die Polizei den mutmaßlichen Schützen als Schüler der neunten Klasse identifiziert habe. Der Jugendliche habe auf seine Mitschüler geschossen und sich anschließend selbst mit einem Schuss in den Kopf getötet.
Die Polizei sicherte den Tatort und leitete Ermittlungen ein. Zum Motiv des Täters gab es zunächst keine Angaben. Der Vorfall ereignete sich an der Banga National High School in der Gemeinde Banga auf der Insel Mindanao.
Die Behörden setzten den Unterricht in der gesamten Gemeinde zunächst aus. Das Bildungsministerium erklärte, man koordiniere mit den örtlichen Behörden und der Polizei, um die Hintergründe des Vorfalls zu klären.
Weiterer Angriff an Schule bereits im Juni
Erst im Juni waren bei einem Schusswaffenangriff an einer Schule in dem Inselstaat drei Schüler getötet und etwa 20 weitere verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich in Tacloban City im Osten des Landes.
Zwei Verdächtige, 14 und 15 Jahre alt, waren damals festgenommen worden. Damals hieß es, es gebe Hinweise, dass die beiden Jugendlichen möglicherweise gemobbt worden seien.
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