Freimann-Trio im Cup in Buochs – Heimspiel gegen die Brüder: «Zuhause fallen schon Sprüche»

Am Sonntag stehen die drei Freimann-Brüder im Cup-Spiel zwischen Buochs und Luzern gleichzeitig im Einsatz.
Wenn am Sonntagnachmittag im Schweizer Cup der FC Luzern in Buochs antritt, dürften mit Bung Tsai, Bung Hua und Bung Meng Freimann drei Brüder gleichzeitig auf dem Matchblatt stehen. Das ist eine Seltenheit – und für die ganze Familie eine spezielle Sache.
Die drei Brüder sind nur wenige Minuten von Buochs entfernt in Ennetbürgen aufgewachsen. Es wird also nicht nur für den beim Gastgeber spielenden Bung Tsai, sondern auch für dessen jüngere, beim FCL engagierten Brüder quasi ein Heimspiel werden.
Live-Hinweis
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Das Duell zwischen Buochs und Luzern in der ersten Runde des Schweizer Cups sehen Sie am Sonntag ab 14:50 Uhr live im kommentierten Stream auf srf.ch/sport und in der Sport App. Anpfiff ist um 15 Uhr.
Als die Auslosung bekannt wurde, haben sich die Brüder gefreut. «Es ist ein Riesenzufall. Bung Tsai wechselte erst auf diese Saison hin zu Buochs», sagt der 20-Jährige Bung Meng Freimann. Ein solches Spiel habe es bisher erst einmal gegeben, als der älteste Bruder bei Brühl St. Gallen und die anderen beiden im FCL-Nachwuchs gespielt hatten.
«Wir glauben an unsere Chancen»
Mit Blick auf die bevorstehende Cup-Partie sind die Rollen klar verteilt. Das weiss auch Bung Tsai Freimann, der bei Buochs als Innenverteidiger spielt. Dennoch gibt sich der 24-Jährige kämpferisch: «Wir glauben an unsere Chancen, auch wenn sie nur ein paar Prozent betragen.» Man wolle so lange wie möglich eine gute Figur abgeben und wer weiss, «vielleicht reicht es dann ja am Schluss».
Auch im Kreis der Familie ist der Buochs-Spieler zuversichtlich: «Zuhause sind schon Sprüche gefallen. Ich muss da schon ein bisschen gegen meine Brüder schiessen, sodass es auch ein bisschen spannend wird.»
Ich bin der Jüngste. Ich konnte am meisten von beiden abschauen und schaute immer zu ihnen hoch.
Bung Hua und Bung Meng Freimann sind wie Bung Tsai Verteidiger. Ersterer hat beim 2:2 gegen St. Gallen erstmals in dieser Saison durchgespielt, Bung Meng dürfte am Sonntag nach vier abgesessenen Spielsperren sein Comeback geben.
Viel Super-League-Erfahrung
Dass alle auf derselben Position spielen, ist in den Augen von Bung Tsai Freimann zwar Zufall: «Das hat sich einfach so ergeben. Wir haben alle defensiv unsere Stärken.» Die beiden jüngeren Brüder haben sich aber schon immer am ältesten orientiert. «Er ist ein Vorbild für uns», sagt etwa Bung Hua Freimann.
«Ich bin der Jüngste. Ich konnte am meisten von beiden abschauen und schaute immer zu ihnen hoch», meint Bung Meng Freimann. Dem 20-Jährigen wird grosses Talent zugesprochen. In seinem jungen Alter bringt er es bereits auf über 50 Einsätze in der Super League.
Am Sonntag heisst die Realität aber nicht Meisterschaft, sondern Cup. Und beim grossen Spiel der drei Brüder geht es nicht nur um das Ticket für die zweite Runde, sondern auch darum, wer sich beim grossen Familientreffen nach dem Spiel das Recht auf ein paar Sprüche erkämpft. Eines ist für alle drei klar: «Es wird ein Fest.»
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