ESPN DeportesVinícius cae y Diomande sube: nuevos valores del Real MadridThe Jerusalem PostHouthis abduct, indoctrinate kids to believe they are fighting Jews, Yemeni journalist tells 'Post'ESPNSources: Payton to expand role in more collaborative playcalling approachDaily MaverickWhy Africa’s agricultural crisis is a matter of race, class and epistemicideRTP DesportoCeferin recandidata-se à presidência da UEFA e defende reforma da FIFAZDF heuteEntdecken Sie das ZDF-NachrichtenstudioColliderStar Trek’s Most Infamous Disaster Is Officially Getting a Documentary [Exclusive]Business AMCEO van Ryanair waarschuwt dat vliegtickets in Europa tot 2028 duur kunnen blijvenVarietyAva DuVernay’s Doc ‘14th’ to Submit New Original Song by Brittany Howard and Robert Glasper for Oscars Consideration (EXCLUSIVE)DeadlineChuck Lorre Has Message For Trump Tonight Via ‘Georgie & Mandy’s First Marriage’ Title CardThe Hollywood Reporter“Where Is My Husband!” Inside the Song That Made Raye All The RageESPN CricinfoConnolly or Maddinson? Australia keep their cards close to the chest
The Daily Newsstand · Free, Always
Thursday, October 8, 2026

Kantonsbudgets 2027 – Steigende Gesundheitskosten belasten die Kantonskassen

Translate

Kantonsbudgets 2027 Steigende Gesundheitskosten belasten die Kantonskassen

Rund die Hälfte der Kantone rechnet fürs nächste Jahr mit roten Zahlen. Und die Lage dürfte sich weiter verschärfen.

08.10.2026, 18:01

Die Budgets der Kantone für das kommende Jahr zeichnen ein gemischtes Bild. Von den 23 Kantonen, die ihr Budget bereits vorgelegt haben, rechnen elf mit roten Zahlen, die anderen zwölf budgetieren einen Überschuss.

Am tiefsten im Minus ist Genf mit 546 Millionen Franken, gefolgt von der Waadt mit 356 Millionen. Die grössten Überschüsse erwarten Zug (291 Millionen), Bern (269 Millionen) und Zürich (207 Millionen).

Die Zahlen sind noch nicht definitiv: Die Budgets müssen noch von den Kantonsparlamenten genehmigt werden.

Grundsätzlich sei die finanzielle Lage der Kantone durchzogen, meint Ernst Stocker, Präsident der Konferenz der kantonalen Finanzdirektorinnen und Finanzdirektoren (FDK). Die Situation möge in einigen Kantonen im Hinblick auf die Budgets 2027 noch positiv sein.

«Es zeichnen sich jedoch schwierige Perspektiven ab», schreibt Stocker auf Anfrage. Bereits in den letzten Jahren seien die Ausgaben der Kantone sehr stark gestiegen. Nun kämen neue Belastungen hinzu, vor allem im Gesundheitswesen.

Prämienverbilligung und Efas als neue Kostenblöcke

Seit diesem Jahr müssen die Kantone wegen des indirekten Gegenvorschlags zur Prämien-Entlastungs-Initiative mehr an die Prämienverbilligung zahlen. Der Bund rechnet dafür mit jährlichen Mehrkosten von knapp 350 Millionen Franken. Bis 2030 dürften sie sich der Milliardengrenze nähern.

Ab 2028 folgt die einheitliche Finanzierung ambulanter und stationärer Leistungen (Efas). Die Kantone müssen sich dann auch an den Kosten ambulanter Behandlungen beteiligen. Dies dürfte laut Ernst Stocker «erhebliche Auswirkungen auf die Finanzplanung» haben.

Kanton Bern: Trübe Aussichten trotz Überschuss

Was das konkret heisst, zeigt das Beispiel des Kantons Bern. Auf den ersten Blick steht er gut da: Für 2027 budgetiert er einen Überschuss von 269 Millionen Franken, einen der höchsten aller Kantone.

Stapel von Banknoten auf weissem Hintergrund.
Legende: 13 Kantone gehen von einer Verbesserung gegenüber ihrem Budget von 2026 aus. Keystone/Alessandro Crinari

Doch der Blick in die Finanzplanung trübt das Bild. Ab 2028 rechnet die Berner Regierung mit einem massiven Dämpfer für die Staatskasse.

Am stärksten schlägt Efas zu Buche, mit Mehrkosten von gegen einer Viertelmilliarde Franken. Bei den Ergänzungsleistungen erwartet der Kanton wegen der demografischen Entwicklung (mehr ältere und pflegebedürftige Menschen) und einer starken Zunahme von IV-Bezügerinnen und -Bezügern gegen 200 Millionen Mehrkosten.

Und auch die Umsetzung des indirekten Gegenvorschlags zur «Prämien-Entlastungs-Initiative» kostet den Kanton Bern ab 2028 rund 60 Millionen mehr als geplant. Zusammen sind das rund eine halbe Milliarde Franken pro Jahr, deutlich mehr als der diesjährige Überschuss.

Der nationale Finanzausgleich (NFA) soll die Unterschiede zwischen finanzstarken und finanzschwachen Kantonen verkleinern. Er richtet sich nach der Steuerkraft eines Kantons, also danach, wie hoch die steuerbaren Einkommen, Vermögen und Unternehmensgewinne ausfallen.

Ob ein Kanton in seinem Budget einen Überschuss oder ein Defizit ausweist, spielt dabei keine Rolle. Deshalb kann ein Kanton wie Bern hohe Ausgleichszahlungen erhalten und gleichzeitig einen Überschuss budgetieren. Umgekehrt können finanzstarke Kantone trotz ihrer Einzahlungen in den NFA rote Zahlen schreiben.

> Hier geht es zu den provisorischen Zahlen des Finanzausgleichs 2027.

View the original on SRF News →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.