Vorwürfe werden immer abstruser: König Charles soll sich über Dianas Tod «gefreut» haben
Vorwürfe werden immer abstruser
König Charles soll sich über Dianas Tod «gefreut» haben
Die «Enthüllungen» in Charles Spencers Memoiren über seine Schwester Diana reissen alte Wunden wieder auf. Es scheint, als befinde er sich auf einem Rachefeldzug gegen seinen Ex-Schwager, den König. Die Anschuldigungen gegen ihn werden dabei zunehmend bizarrer.
Publiziert: vor 8 Minuten
Darum gehts
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- Charles Spencer erhebt schwere Vorwürfe gegen König Charles III. in Memoiren
- Charles soll nach Dianas Tod «erleichtert – ja, sogar erfreut» gewesen sein
- Spencers Buch: Diana dachte an Suizid, Liebe zu Söhnen hielt sie ab
Sophie OferRedaktorin People
Seit erste Kopien von Charles Spencers (62) Memoiren über Prinzessin Diana (1961–1997) angeblich geleakt wurden, liegen einige gravierende Vorwürfe gegen den König auf dem Tisch.
Nachdem zunächst ein verachtungsvoller Kommentar, den er über seine verstorbene Ex-Frau gemacht haben soll, publik wurde, folgt jetzt die nächste Behauptung von Dianas Bruder. Die Vorwürfe gegen König Charles III. (77) werden dabei zunehmend abstruser.
«Erleichtert – ja, sogar erfreut»
In von der «Daily Mail» neu veröffentlichten Auszügen heisst es, der damalige Prinz Charles sei vor Freude ganz aus dem Häuschen gewesen – «wie ein Lottogewinner» –, als Spencer unmittelbar nach Dianas Tod mit ihm telefonierte.
Auch andere im Buckingham-Palast sollen laut Spencer angeblich «erleichtert – ja, sogar erfreut» gewesen sein, als die Nachricht von Dianas Autounfall in Paris bei ihnen eintraf. Spencer habe vermutet, dass Charles' erste Reaktion war, darüber nachzudenken, wie er nun endlich Camilla Parker Bowles (79), die heutige Königin, heiraten könnte.
Laut Spencer hatte Diana einst einer Freundin anvertraut, dass Charles ihr kurz vor der Hochzeit gesagt habe, «sie müsse wissen, dass er sehr glücklich darüber sei, sie zu heiraten, aber eigentlich nicht in sie verliebt sei». Diana sei sich sicher gewesen, dass er «mit dem Herzen bei einer anderen in die Ehe geht».
Und auch an anderer Stelle schiesst Spencer in seinem Buch scharf gegen den König. Angeblich sollten Prinz Harry (42), Prinz William (44) und er selbst beim Trauerzug aus einem bestimmten Grund hinter Dianas Sarg herlaufen. Charles habe darauf bestanden, selbst hinter dem Sarg herzugehen, und die Palastbeamten befürchteten, «die Öffentlichkeit könnte ihn beschimpfen». Mit seinen jungen Söhnen neben ihm «wäre man sicher vor Beleidigungen geschützt», schreibt Spencer.
Die Liebe zu ihren Söhnen bewahrte sie
Es wird deutlich, dass Spencer dem König die Schuld an Dianas Unglück geben will. Sie hätte sich vor der Hochzeit von ihm trennen wollen, doch es sei zu spät und die royale Maschinerie schon zu fest im Gang gewesen.
Spencer schreibt: «Es ist eine traurige Tatsache, dass Diana in ihren letzten Lebensjahren mehr als einmal mit dem Auto nach Beachy Head fuhr, zum höchsten Kreidefelsen Englands, und dabei darüber nachdachte, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Ihre Liebe zu ihren Söhnen hielt sie davon ab, diesen Schritt zu gehen.»
Als Reaktion auf die Anschuldigungen in Spencers «Swan Song – My Sister, Diana» veröffentlichte der Buckingham-Palast am Mittwochabend eine Stellungnahme: «Obwohl wir uns grundsätzlich nicht zu Büchern äussern, ist sich Seine Majestät bewusst, dass der Schmerz über die Trauer um einen Geschwisterteil die Vernunft trübt, das Urteilsvermögen beeinträchtigt und die Erinnerung auf eine Weise verfälschen kann, die anderen nicht bewusst ist – selbst viele Jahre nach einem solchen Verlust.»
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