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Wednesday, November 4, 2026

Trump kassiert Wahlschlappe – so reagiert das Netz

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  • Die Demokraten erobern bei den US-Zwischenwahlen beide Kammern des Kongresses.
  • Erstmals seit rund 16 Jahren stellen sie wieder mehr Gouverneure als die Republikaner von Donald Trump.
  • Im Netz wird Trump mit Memes verspottet, unter anderem mit einem KI-Video, in dem er entsorgt wird.

Die Demokraten haben bei den US-Zwischenwahlen am Dienstag nicht nur beide Kammern des Kongresses erobert, auch bei den Gouverneurswahlen marschierten sie in vielen Bundesstaaten durch. Erstmals seit rund 16 Jahren stellen sie wieder mehr Gouverneure als die Republikaner von Präsident Donald Trump (80).

Im Netz wird der amtierende US-Präsident für die Niederlage mit zahlreichen Memes verspottet. Es gibt aber auch kritische Stimmen gegenüber dem immensen Erfolg der Demokraten.

Ein Nutzer schreibt etwa, er habe beim No Nut November versagt, nachdem die ersten Ergebnisse bekannt geworden waren. Wer am «No Nut November» teilnimmt, verzichtet den ganzen Monat lang auf Selbstbefriedigung und soll damit gemäss Anhängern zahlreiche gesundheitliche Vorteile erlangen.

Trump hatte gedroht, nach den Midterms wieder im Iran anzugreifen. Iranische Regierungsvertreter haben die Niederlage von US-Präsident Donald Trump und seinen Republikanern bei den Zwischenwahlen begrüsst. Ein User zeigt in einem Meme, wie eine solche Reaktion ausgesehen haben könnte:

User Scott Barber teilte einen Clip, der einen Mann mit einer Chipstüte zeigt. Darunter steht: «Wie Kanada die US-Nachrichten verfolgt.» Es geht dabei um einen anhaltenden Zollkonflikt zwischen den beiden Ländern. Schon mehrfach hatte Trump auch die Forderung gestellt, Kanada solle zum 51. US-Bundesstaat gemacht werden.

Auf die Niederlage seiner Republikaner reagierte der Präsident trotzig: Hätte er selbst auf den Stimmzetteln gestanden, hätten seine Republikaner «erdrutschartig gewonnen», schrieb er in seinem Onlinedienst Truth Social. Auch zu Trumps Reaktion gibt es zahlreiche Memes:

Kritische Stimmen zur Euphorie

Anderer Meinung ist User Farai Mazhindu. Er schreibt: «Es ist peinlich, Amerikanern zuzusehen, die denken, sie hätten gewonnen.» Die Wählerschaft habe dafür gestimmt, ihr eigenes Land lahmzulegen, nur um es einem einzigen Typen heimzuzahlen. «Der Höhepunkt emotionaler Instabilität.»

User Paul A. Szypula findet: «Was lustig und traurig an den Demokraten ist, die ihre vielen Siege bei den Midterms feiern, ist, dass sie ihre eigene Misere feiern. Überall, wo es demokratische Führung gibt, sind die Steuern hoch, die Lebensqualität niedrig, und illegale Einwanderer werden besser behandelt als amerikanische Bürger.»

Der ehemalige Fox-News-Journalist Kyle Becker schreibt: «Die nächsten Jahre werden ein Zirkus. Macht euch bereit, Amerika, ihr werdet sehen, wie es dem Land schlechter gehen wird. Viel schlechter. Die Demokraten werden null Probleme lösen und viele mehr verursachen.»

Justin Arber

Justin Arber (jar), Jahrgang 1999, arbeitet seit 2022 als Redaktor am Newsdesk. Zeitweise übernimmt er da die Schichtleitung im Früh- und Spätdienst.

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