Face ID beim iPhone 18 Pro und 18 Pro Max: Probleme mit der Blickerkennung
Besitzer von Apples im September erschienenen Pro-Modellen der iPhone-18-Baureihe sollten prüfen, ob die Gesichtserkennung Face ID bei ihnen ordnungsgemäß funktioniert. Wer die Einrichtung der Geräte vor iOS 27.2 vorgenommen hat, könnte unter einem unschönen Phänomen leiden: Die sogenannte Aufmerksamkeitserkennung, auch als Blickerkennung bekannt, funktioniert dann womöglich nicht richtig. Das heißt: Es reicht, wenn man sein Gesicht in Richtung des Smartphones hält, um es zu entsperren; man muss es aber nicht, wie eigentlich üblich, konkret anschauen. Fremde könnten die Hardware somit einfacher öffnen, etwa im Fall eines Diebstahls.
Umbau des Face-ID-Sensors
Es ist unklar, ob das Problem mit einer wichtigen Hardware-Änderung zu tun hat: Apple hatte den Face-ID-Sensor bei iPhone 18 Pro und 18 Pro Max erstmals unterhalb des Displays, als sogenannten Under-Screen-Sensor, implementiert. Das half dabei, die Dynamic Island bei den Geräten schrumpfen zu lassen. Künftig erwarten Beobachter, dass die Technik auf diese Art auch in einer späteren Version des IPhone Duo untergebracht wird.
Schon direkt nach Verkaufsstart hatte der neue Face-ID-Sensor für Schwierigkeiten gesorgt. So kam es beim Entsperren von iPhone 18 Pro und 18 Pro Max teilweise zum Einfrieren der Geräte. Mit iOS 27.0.1 galt der Bug allerdings als behoben. Geräte in der Mac & i-Redaktion zeigten das Problem mit der Aufmerksamkeitserkennung aber auch später: Offenbar hängt es damit zusammen, mit welcher iOS-Version das Gesicht hinterlegt wurde.
Neues Enrollment kann sinnvoll sein
Abhilfe schafft, die hinterlegten Face-ID-Scans zunächst in den Systemeinstellungen zu löschen, sicherzustellen, dass auf dem Gerät iOS 27.2 läuft, und dann einfach ein neues Enrollment vorzunehmen. Anschließend dürfte Face ID nur noch öffnen, wenn man das Smartphone wirklich anschaut – wie gewünscht. Auch eventuell hinterlegte „alternative Erscheinungsbilder“ sollte man löschen und neu hinterlegen. Hat man den (etwas unsicheren) Modus zur Gesichtserkennung mit Maske hinterlegt, sollte die Blickerkennung immer aktiv sein. Ist sie das nicht, gilt auch hier: besser eine neue Gesichtshinterlegung durchführen.
Neuer Face-ID-Sensor integriert im iPhone-Display, hier in der Mitte.
(Bild: Holger Zelder / heise medien)
All das gilt, wie erwähnt, nur für iPhone 18 Pro und 18 Pro Max. Neben dem Under-Display-Sensor für Face ID ändert Apple hier auch noch eine zweite Funktionalität im Hinblick auf Gesichtserkennung: Der Infrarotscan wird durch „Bilddaten“ ergänzt, wie Apple schreibt, die offenbar von der Selfie-Kamera stammen. Sinn davon sei es, „die Face-ID-Leistung zu sichern“. Gespeichert wird dabei jeweils nur eine mathematische Repräsentation, die nicht zurückgerechnet werden kann.
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