Ulrich Siegmund kündigt Kandidatur als Ministerpräsident an

Darum gehts
- AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund will sich im Dezember zum Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt wählen lassen.
- Die Wahl soll in der Landtagssitzung vom 15., 16. oder 17. Dezember stattfinden.
- Siegmund rechnet laut «Spiegel» damit, bereits im ersten Wahlgang gewählt zu werden.
AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund will sich im Dezember zum Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt wählen lassen. Das sagte er am Dienstag vor Medien im Magdeburger Landtag, wie unter anderem der «Spiegel» berichtet.
Die Wahl soll laut Siegmund in der Landtagssitzung vom 15., 16. oder 17. Dezember stattfinden. Nach «Spiegel»-Informationen rechnet der AfD-Politiker damit, bereits im ersten Wahlgang gewählt zu werden.
«Stabile Regierung» angestrebt
Siegmund strebt eine «stabile Regierung» an und keine klassische Minderheitsregierung. Den Termin im Dezember habe man gewählt, weil noch Gespräche laufen. «Wir sind weiterhin in konstruktiven Gesprächen mit einer anderen Landtagsfraktion und mit einzelnen anderen Abgeordneten dieses Landtages anderer Fraktionen», sagte Siegmund.
Die neu gewählten AfD-Abgeordneten trafen sich am Dienstag in Magdeburg und bestimmten Tobias Rausch einstimmig zu ihrem Kandidaten für das Amt des Landtagspräsidenten. Rausch sagte danach, auch eine Minderheitsregierung sei ein möglicher Weg.
Reto Bollmann (bre), Jahrgang 1991, verstärkt seit Ende 2021 als Redaktor den Newsdesk von 20 Minuten. Eine Vorliebe hat er für politische, wissenschaftliche und geschichtliche Themen.
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