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Friday, October 30, 2026

2:1-Sieg über FCZ Frauen – Umstrittenes Tor hilft dem FCB aus dem Tief

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  • Zum Auftakt der 10. Runde der Women's Super League gewinnt Basel im St. Jakob-Park gegen Zürich mit 2:1.
  • Der Basler Siegtreffer von Mai Hirata gibt Anlass zu Diskussionen.
  • Zuvor gleicht Kim Dubs die Führung von Jacqueline Hand für Zürich aus.

Im Duell zweier verletzungsgeplagter Teams hat sich Basel in der Women's Super League gegen Zürich durchgesetzt. Der Sieg war aufgrund der Spielanteile verdient – und trotzdem glücklich, da der Siegtreffer von Mai Hirata vielleicht gar keiner war.

Die Japanerin erwischte FCZ-Hüterin Riana Gmür eine Viertelstunde vor Schluss mit einem Bogenball. Gmür lenkte den Ball an die Latte, von wo er nach Meinung der Schiedsrichterin hinter die Linie sprang. Die TV-Bilder vermochten die Situation nicht zweifelsfrei aufzuklären, Gmür und ihre FCZ-Kolleginnen protestierten allerdings vehement.

Nach dem 2:1 rannten die Gäste noch einmal entschlossen an, die Basler Keeperin Selina Wölfle hielt den Sieg aber mit einer starken Parade in der Schlussphase fest.

Tsawa leitet Ausgleich meisterhaft ein

Nach einer offensiven Balleroberung hatte Jacqueline Hand die Baslerinnen in der 53. Minute in Führung gebracht. Die Neuseeländerin drang in den Strafraum ein und schlenzte den Ball gekonnt in die entfernte Ecke. Es war das erste Tor in der WSL überhaupt für die 27-Jährige, die im Januar aus Norwegen ans Rheinknie gewechselt war.

Zürich, das sich lange Zeit vornehm zurückgehalten hatte, konnte reagieren. Die erst 16-jährige Shanae Tsawa, Schwester von Brügge-Legionär Cheveyo und Tochter des langjährigen FCZ-Spielers Dorjee, spielte einen perfekt getimten Pass in die Tiefe. Torjägerin Kim Dubs liess sich nicht zweimal bitten und verwertete eiskalt zum 1:1. Nur zwei Zeigerumdrehungen später folgten Hiratas Lob und Gmürs Verzweiflung.

Mit dem Erfolg beendete Danique Steins Team eine Serie von 5 Meisterschaftspartien ohne Sieg und konsolidiert Rang 5 in der Tabelle. Zürich musste nach dem Out im Cup gegen YB den nächsten Rückschlag hinnehmen. Servette Chênois könnte den Abstand mit einem Sieg am Sonntag gegen Rapperswil-Jona auf 7 Zähler ausbauen.

Der Playoff-Modus zur Ermittlung des Meisters bleibt auch in den kommenden zwei Saisons ein fester Bestandteil der Women's Super League. Man habe positive Erfahrungen gemacht, teilt der SFV mit. «Die Playoffs bringen Aufmerksamkeit in die Stadien und auf die Liga und geben dem Frauenfussball eine Bühne in einer entscheidenden Phase der Saison», sagt Marion Daube, Direktorin Frauenfussball. Der SFV teilt weiter mit, dass die Schweiz in der Saison 2027/28 drei europäische Startplätze erhält – zwei für die Champions League, einen für den Europa Cup.

So geht's weiter

Am nächsten Samstag (16:30 Uhr) steht in der Women's Super League der Spitzenkampf an, wenn Leader Servette Chênois beim FCZ gastiert. Basel ist bereits tags zuvor bei YB gefordert (19:00 Uhr). Diese Partie sehen Sie live bei SRF.

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