US Open: Halbfinals, Frauen – Sabalenka hadert, kämpft und schlägt Pegula wieder einmal

- Aryna Sabalenka (BLR/WTA 1) braucht nur 89 Minuten, um Lokalmatadorin Jessica Pegula (WTA 3) im Halbfinal der US Open 7:5, 6:2 zu schlagen.
- Damit zieht Sabalenka zum 4. Mal hintereinander in den Final des Grand Slams in New York ein. 2024 und 2025 gewann sie das Turnier.
- Im 2. Halbfinal balgen sich Coco Gauff (USA/WTA 4) und die zukünftige Weltnummer 1, Jelena Rybakina (KAZ), um den 2. Platz im Final.
Schon im 2. Aufschlagspiel nach dem verlorenen Startsatz befand sich Jessica Pegula gegen Aryna Sabalenka wieder in einer Drucksituation. Sie konnte zunächst standhalten und die ersten beiden Breakbälle abwehren, später auch den dritten. Beim vierten war sie jedoch chancenlos gegen Sabalenkas aggressiven Return-Winner. Diese erhöhte auf 3:1 und gestand Pegula im restlichen Verlauf der Partie gerade noch ein weiteres Game zu.
Lediglich 89 Minuten waren im Arthur Ashe Stadium zu New York gespielt, als Pegula der Belarussin am Netz zum Finaleinzug gratulierte. Ein bekanntes Bild: Schon 2024 (im Final) und 2025 (im Viertelfinal) endete Pegulas Traum vom Gewinn des Heim-Grand-Slams gegen Sabalenka. Diese wiederum zog zum 4. Mal in Serie in den Final in Flushing Meadows ein und peilt den 3. Triumph de suite an. Im Endspiel trifft sie auf die Siegerin des Duells Coco Gauff vs. Jelena Rybakina.
Pegula darf nur einmal auf das Break hoffen
Sabalenka hatte einige heikle Phasen zu überstehen, ein Game ragt aber heraus: das bei 4:4 im 1. Satz. Dort mühte sie sich an Pegula ab, legte – wie auch sonst im Verlauf des Spiels immer wieder – eine negative Körpersprache an den Tag und liess den einzigen Breakball der US-Amerikanerin zu. Pegula konnte diesen aber nicht ausnutzen, Sabalenka fing sich wieder und breakte die 32-Jährige später zum 7:5.
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