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Tuesday, October 27, 2026

Googlebook OS: Updates bringen Support für Samsung-Galaxy-Geräte und mehr

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Mit dem Update auf Chrome-Version M156 liefert Google weitere Optimierungen für sein neues Notebook-Betriebssystem Googlebook OS. Es soll unter anderem eine einfachere Einrichtung für geräteübergreifende Funktionen bringen. Bereits zuvor hatte ein Google-Play-Update Samsung-Galaxy-Geräte an Bord geholt.

Nur zwei Wochen nach Veröffentlichung von Chrome M155, mit dem sich Google zufolge nun jede beliebige Webseite als Web-App installieren lassen soll, legt das Unternehmen nach. Der Release-Zyklus der Chrome-Version von Googlebooks orientiert sich an Googles zweiwöchigen Update-Rhythmus, den das Unternehmen mit Chrome-Version 153 eingeführt hat. Chrome M156 steht entweder als automatisches Update oder zur manuellen Installation über den Play Store bereit. Bereits seit dem 10. Oktober verteilt Google ein Update der Google-Play-Dienste, mit dem Googlebooks eine einfachere Einrichtung für geräteübergreifende Funktionen erhalten. Laut Googles Senior Director of Product Management für Googlebooks und Tablets, Alexander Kuscher, sind nun weniger Schritte zum Koppeln nötig; zudem sollen Timing-Probleme seltener auftreten, bei denen der QR-Code nach der Einrichtung auf dem Bildschirm stehen blieb.

Für Besitzerinnen und Besitzer eines Samsung-Galaxy-Smartphones relevant: Die bisher fehlende Unterstützung für die „Better Together“-Features, die für das Zusammenspiel zwischen Smartphones und Googlebooks notwendig sind, lieferte Google bereits nach. Auf der Smartphone-Seite setzt die Funktion One UI 9 auf Basis von Android 17 voraus.

Neben den nachgereichten Funktionen enthält Chrome M156 „zahlreiche Verbesserungen und Qualitätsupdates“ für Googlebooks. Diese sollen „lästige Abstürze beheben“, etwa beim Deinstallieren von Erweiterungen und beim Ziehen von Tabs. Zudem sollen auf Googlebooks nun auch „Vollbild-Web-Apps wie GeForce NOW reibungslos mit Systemtastenkürzeln zusammenarbeiten“. Außerdem behebt das Update Probleme mit der Adressleiste und verfeinert den KI-Modus. Weitere Bugfixes und Neuerungen listet Google in einem Reddit-Thread auf.

Google ist sich offensichtlich im Klaren, dass dem neuen Betriebssystem noch einige Funktionen fehlen, und will diese nachliefern: „Wir wissen, dass es noch einige stark nachgefragte Funktionen und Fehlerbehebungen gibt, die für die Community ganz oben auf der Liste stehen“, schreibt das Unternehmen. Laut Google arbeite das Team aktiv an einigen Funktionen, die in künftigen Chrome-Versionen erscheinen sollen.

So plant Google für ein künftiges Update Unterstützung für mehrere Chrome-Profile auf Googlebooks – eine Funktion, die im „normalen“ Chrome seit Langem verfügbar ist. Auch die Synchronisierung von Tab-Gruppen über Browserfenster/-instanzen und Geräte hinweg werde „in Kürze verfügbar sein“, so das Unternehmen. Zudem arbeitet Google an einer Fehlerbehebung, damit lokale Google-Cast-Geräte automatisch im Cast-Menü von Chrome erscheinen. Offenbar hat Google noch einiges zu tun, um für Googlebook OS Funktionen nachzuliefern, die unter ChromeOS seit Jahren üblich sind.

Schon Ende September erklärte das Unternehmen, dass Googlebooks derzeit nur für Privatkundinnen und -kunden entwickelt sind. Diverse Funktionen für den Einsatz in Unternehmen oder Bildungseinrichtungen sollen erst in der zweiten Jahreshälfte 2027 erscheinen.

Zudem sollen weitere Modelle in verschiedenen Preiskategorien folgen. Laut Google-Manager Alexander Kuscher plane man Geräte, die sowohl günstiger als auch teurer als die aktuellen Modelle sind. Derzeit geht es ab 1200 Euro los.

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