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Wednesday, October 21, 2026

42 von 88 Kandidaten kennen SVP-Chef Dettling nicht

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  • In der SRF-Quizshow «1 gegen 100» scheiden 42 von 88 Gegnern aus, weil sie SVP-Präsident Marcel Dettling nicht kennen.
  • Sie tippen bei der Frage zur Partei des im März 2024 gewählten Präsidenten falsch.
  • Student Matteo (25) aus Domat/Ems GR antwortet richtig und verachtfacht sein Guthaben auf 96’000 Franken.
  • Politologe Michael Hermann sieht darin ein Spiegelbild der hohen Wahlabstinenz und der direkten Demokratie.

In der neusten Folge der SRF-Quizshow «1 gegen 100» schied nahezu die Hälfte der verbleibenden Kandidaten auf einen Schlag aus, wie «Nau» berichtet. Grund dafür: Sie kannten den SVP-Parteipräsidenten Marcel Dettling nicht.

Kontostand verachtfacht sich

«In welcher Partei wurde Marcel Dettling im März 2024 einstimmig zum Präsidenten gewählt?», hiess es in der dritten Frage, die gleich zu Beginn des Spiels genannt wurde. Zur Antwort standen die FDP, die SVP und die GLP. Doch 42 der 88 Gegner waren ratlos und tippten falsch.

Hättest du gewusst, welcher Partei Dettling zugehört?

Anders sah es beim 25-jährigen Kandidaten Matteo aus. Er tippte mit Sicherheit für die SVP – und setzte sogar seinen Doppeljoker ein. Damit lag der Student aus Domat/Ems GR richtig, sein Kontostand verachtfachte sich von 12’000 auf 96’000 Franken.

Experte ordnet ein

Schaue Dettling gerade zu Hause zu, denke er wohl: «Das darf ja wohl nicht wahr sein!», so Moderatorin Angélique Beldner. Der Politologe Michael Hermann ordnet auf Anfrage von «Nau» ein: Es sei «bemerkenswert», dass 42 Personen die Frage nicht beantworten konnten. Doch er hält fest: «50 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer gehen wählen, 50 Prozent nicht», sagt Hermann. Dass der SVP-Parteipräsident nicht erkannt wird, spiegele die hohe Wahlabstinenz wider.

Auch spiele die direkte Demokratie in der Schweiz eine Rolle. Hierzulande würden sich viele mehr für Themen als für Politiker interessieren, erklärt Hermann. Das sei in Ländern ohne direkte Demokratie wie etwa Deutschland anders. «Alice Weidel würde in der Schweiz wohl eher erkannt», ergänzt er.

Jauch-Kandidat blamiert sich bei Schweizer Trainerfrage

Kürzlich schaffte es eine Schweizer Persönlichkeit in die RTL-Show «Wer wird Millionär?». In der Folge, die am Montagabend ausgestrahlt wurde, bekommt der Teilnehmer aus Augsburg folgende Frage gestellt: «Wer ist Trainer von Union Berlin?» Dabei ging es um 2000 Euro.

Bei den Antwortmöglichkeiten «Igor Spassikowski, Mauro Lustrinelli, Erling Gaudigaard oder Jimmy Sexyhexi» ist der 26-Jährige ratlos. Er setzt auf den Telefonjoker, der sich schliesslich für Igor Spassikowski entscheidet. Richtig wäre Antwort B gewesen: Mauro Lustrinelli. Mit 500 Euro Preisgeld schied der Augsburger schliesslich aus der Show aus.

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Alessia Rambaldi

Alessia Rambaldi (ram), arbeitet seit 2024 für 20 Minuten. Sie ist Redaktorin am Newsdesk.

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