Hitziges Aufeinandertreffen: Erst zoffen sich Zeidler und Privitelli, dann schwelgen sie
Hitziges Aufeinandertreffen
Erst zoffen sich Zeidler und Privitelli, dann schwelgen sie
Heftige Szene in Thun: In der 15. Minute geraten GC-Coach Peter Zeidler und Thun-Trainer Gian-Luca Privitelli aneinander. Nach einem Wortgefecht folgt die Versöhnung. An der Pressekonferenz schwelgen sie dann noch in Erinnerungen.
Publiziert: vor 14 Minuten
Andri BäggliRedaktor Sport
Es läuft die 15. Minute zwischen Thun und GC. Das Spiel plätschert etwas vor sich hin, da kommt es zu einem heftigen Zusammenprall auf dem Feld. Was von den Spielern eigentlich fair gelöst wird, sorgt an der Seitenlinie für rote Köpfe. Sowohl GC-Coach Peter Zeidler, als auch Thun-Trainer Gian-Luca Privitelli schreien sich an. Zeidler blafft dann irgendwann auch noch in Richtung Ersatzbank der Thuner. Nach wenigen Minuten versöhnen sich die beiden Trainer aber wieder und prompt fällt das einzige Tor der Partie für die Hoppers.
Nach dem Spiel will Blick von den Trainern an der Pressekonferenz wissen, was das Problem war. «Ich habe mich bei jemandem vom Thuner Staff nach dem Spiel entschuldigt. Wir beide hatten in der Szene viel geschrien. Er umarmte mich und sagte mir: ‹Das ist Energie und ein richtiges Spiel.›»
Er habe diesen Moment als sehr schön empfunden und stellt dann klar: «Mit Gian-Luca werde ich nie Probleme haben. Mir gefällt generell ihre Aufteilung sehr. Für die offensiven Standards haben sie einen Trainer, für die Defensiven einen anderen und um den gegnerischen Trainer anzuschreien, noch einen.»
Lob für Privitelli
Es ist ein lockerer und versöhnlicher Moment an der Pressekonferenz. Denn die beiden kennen sich gut. Privitelli hatte im Rahmen seiner Uefa Pro Lizenz sein Praktikum bei Zeidler absolviert. Gemeinsam denken sie an die Zeit zurück. «Ich habe viel von ihm in St. Gallen gelernt. Es war damals die unendliche Geschichte, man hatte das Gefühl, dass Peter in St. Gallen pensioniert wird.»
Dazu ist es zwar nicht gekommen, trotzdem erinnert sich Zeidler gut an die Zeit: «Als er U-Nati-Trainer war, hat er mir alles analysiert, das war wirklich sehr gut.» Dann lobt er seinen früheren Schützling: «Ich habe ihn schon damals im Videoraum gefragt, was seine Meinung ist. Er hat nicht nur rumgeschaut, sondern mit angepackt. Ich habe nur gute Erinnerungen an die Zeit.»
Privitelli wird das Lob seines Lehrmeisters gefreut haben, trotzdem ist mit grosser Wahrscheinlichkeit anzunehmen, dass ihm die drei Punkte lieber gewesen wären.
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Lugano | 7 | 13 | 19 | |
2 | BSC Young Boys | 8 | 12 | 16 | |
3 | FC Sion | 7 | 6 | 15 | |
4 | FC Basel | 7 | 0 | 10 | |
5 | FC St. Gallen | 7 | -2 | 10 | |
6 | FC Luzern | 7 | -3 | 9 | |
7 | Grasshopper Club Zürich | 7 | -4 | 8 | |
8 | FC Zürich 0 : 0 | 8 | -7 | 8 | |
9 | FC Vaduz 0 : 0 | 8 | -1 | 7 | |
10 | FC Thun | 7 | -7 | 7 | |
11 | FC Lausanne-Sport | 7 | -3 | 6 | |
12 | Servette FC | 6 | -4 | 4 |
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