Ronaldo fordert nach Fan-Eklat lebenslange Stadionverbote

- Fans von Al-Taawoun riefen beim Spiel gegen Al-Hilal wiederholt «Jota, Jota, Jota», um Ruben Neves zu provozieren.
- Diogo Jota, ein enger Freund und Ex-Mitspieler von Neves, starb am 3. Juli 2025 bei einem Autounfall.
- Cristiano Ronaldo fordert daraufhin lebenslange Stadionverbote für die verantwortlichen Fans.
Cristiano Ronaldo fordert nach einem Fan-Eklat in der Saudi Pro League Konsequenzen. Anhänger von Al-Taawoun riefen beim Spiel gegen Al-Hilal wiederholt «Jota, Jota, Jota» – offenbar, um Ruben Neves zu provozieren.
Diogo Jota war ein enger Freund und ehemaliger Mitspieler von Neves. Der portugiesische Nationalspieler kam am 3. Juli 2025 bei einem Autounfall ums Leben. Neves reagierte auf die Rufe zunächst mit sarkastischem Applaus, zeigte danach in Richtung Himmel und auf sein Auge. Nach dem Spiel sagte der 29-Jährige: «Ich hoffe nur, dass sie nicht später zum Beten gehen, nach dem, was sie getan haben.»
Ronaldo fordert hartes Durchgreifen
Auch Cristiano Ronaldo reagierte auf ein Video der Szenen. «Die Liga muss Massnahmen ergreifen und dieses Verhalten der Fans ahnden», schrieb der Al-Nassr-Star.
Für den 41-Jährigen wurde damit eine Grenze überschritten. «Das ist kein Fussball mehr, und es muss Grenzen geben.» Ronaldo ging noch weiter und forderte ein dauerhaftes Stadionverbot: «Menschen, die sich so verhalten, sollten nie wieder Zutritt zu einem Stadion erhalten.»
Sven Forster (fss) arbeitet seit 2018 für 20 Minuten. Er ist seit Anfang 2024 als Blattmacher im Einsatz. Dazu leitet er seit September 2024 das Sportressort.
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